Summerschool am 04.06.2026: Holzbau und Kreislaufwirtschaft – Wie passt das zusammen?

Am 04. Juni 2026 veranstaltet das Holzbau-Netzwerk Nord e.V. in Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut für Holzforschung erneut eine Sommerschool für Holzbau-Ingenieur:innen, Planende, Mitarbeiter:innen von Holzbaubetrieben und alle am Holzbau interessierten Kreise. Zum Thema „Holzbau und Kreislaufwirtschaft – Wie passt das zusammen?“ werden den Teilnehmern während der eintägigen Veranstaltung Vorträge zur Kreislaufwirtschaft, digitalen Materialkatastern, Altholzverwendung in neuen Gebäuden, lösbare Holzverbindungen, trennbare Holz-Beton-Verbunddecken und Rücknahmeverpflichtungen geboten. Die Veranstaltung schließt mit einer Podiumsdiskussion und anschließendem Get-together.

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Bauteilkatalog zur IFB-Förderung “Nachhaltiges Bauen” veröffentlicht

Die Investitions- und Förderbank IFB Hamburg fördert die Verwendung von klimaschonenden Baustoffen in der Gebäudekonstruktion bei der Schaffung neuer Flächen durch freifinanzierten Neubau (d. h. Neubau, Aufstockung, Anbau) von Wohn- und Nichtwohngebäuden.

Modul „Klimaschonender Neubau”
Gefördert wird bei Flächen in Nichtwohngebäuden ab einer Bagatellgrenze von mehr als 100 m² Nutzfläche, die unter den Anwendungsbereich des GEG §2 fallen und dabei mindestens dem Standard eines „Effizienzgebäude 40“ (EG 40) entsprechen.
Die Zuschusshöhe richtet sich nach dem Ergebnis des berechneten Treibhauspotenzials der Gebäudekonstruktion (GWP) in kg CO2-Äq./(m²a).

Mehr Informationen unter: https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/nachhaltiges-bauen

Zur Berechnung der voraussichtlichen Zuschusshöhe steht ein Excel-Tool zur Verfügung: https://www.ifbhh.de/resource/blob/1374/eea387e8af3602b0495e775e56eb4bb6/tool-voraussichtliche-zuschusshoehe-ksn-data.xlsx

Für eine erste Vordimensionierung wurde nun ein Bauteilkatalog mit exemplarischen Konstruktionsbeispielen veröffentlicht. Dieser ist hier zu finden: https://www.ifbhh.de/resource/blob/12896/99ca76c32ba8f6e5aa9a5f7fa886a726/bauteilkatalog-nachhaltiges-bauen-data.pdf

Hamburger Holzbauforum “Regeln, Risiken, Resilienz – Rahmenbedingungen für den modernen Holzbau” am 18.3.2026

Mit dem wachsenden Anteil des Holzbaus im urbanen Kontext steigen auch die Anforderungen an Planung, Ausführung und Dauerhaftigkeit. Gleichzeitig schafft der regulatorische Rahmen neue Möglichkeiten – sofern er richtig verstanden und angewendet wird. Diese Veranstaltung widmet sich den aktuellen Regelwerken und deren Auswirkungen auf die Praxis: von rechtlichen Neuerungen über Brandschutz bis hin zu dauerhaftem Witterungsschutz.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachplanerinnen, Architektinnen, Bauherren und Behörden, die im Holzbau auf dem neuesten Stand der Technik und des Regelwerks bleiben wollen – um Chancen zu nutzen und Risiken zu vermeiden.

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://hamburger-holzbauforum.de/hamburger-holzbauforum-4/

Hamburger Holzbauforum “Hamburg | Standard | Holzbau” am 18.02.2026

Die Hamburger Holzbau-Offensive kommt in der Praxis an: Mit gezielter Förderung, ambitionierten Pilotprojekten und einem wachsenden Verständnis für den ökologischen und wirtschaftlichen Wert des Holzbaus gewinnt die Hansestadt zunehmend an Profil als Vorreiterin des urbanen, klimafreundlichen Bauens.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://hamburger-holzbauforum.de/hamburger-holzbauforum-3/

Offene Baustellen-Führungen des LIFE HAMBURG

Der Bau geht gut voran: LIFE HAMBURG (u.a. Schule, Multifunktionshalle (600 Personen)) neben dem Otto Versand wächst sichtbar in Bramfeld

In der Werner-Otto-Straße in Bramfeld entsteht derzeit eines der spannendsten Bildungs- und Gemeinschaftsprojekte Hamburgs: LIFE HAMBURG. Initiiert von Janina Lin und Benjamin Otto im Rahmen ihrer Holistic Foundation wächst hier auf einem Gelände der Otto Group ein innovativer Lern- und Lebenscampus heran.

Schon jetzt ist erkennbar, wie die offenen, lichtdurchfluteten Gebäude mit ihrer organischen Bauweise zusammenfinden. Die zentrale Agora als Herzstück des Campus verspricht einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Entfaltung. Die Planung stammt von den renommierten Behnisch Architekten, die konsequent auf Nachhaltigkeit, Transparenz und fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenräumen setzen. Innovative Verschattungssysteme und eine durchdachte Tageslichtführung sorgen für ein energieeffizientes und angenehmes Raumklima.

Das Team von LIFE HAMBURG lädt nun zu zwei Baustellenführungen im Januar und Februar 2026 ein:

15. Januar und

26. Februar 2026,

jeweils 16:00 – 17:00 Uhr

Treffpunkt: LIFE HAMBURG Pop-Up, Werner-Otto-Straße 17, 22179 Hamburg

Anmeldung und weitere Informationen unter Veranstaltungen

Hamburger Holzbauforum „Das Optimum rausholen: Holzbau im Materialmix“ am 26.11.2025

Das Hamburger Holzbauforum startet am 26. November 2025 in der Freien Akademie der Künste Hamburg in eine neue Runde – und das bereits zum 15. Mal! Mit dem Thema „Das Optimum rausholen: Holzbau im Materialmix“ wird dargestellt, dass die Weiterentwicklung des Holzbaus mit einer differenzierten Auswahl nachhaltiger Holz- und Nichtholzprodukte einher geht:

  • Annika Meisner von der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) erläutert Hamburgs Strategie auf dem Weg zum klimaschonenden Bauen und u.a. die neuen Förderrichtlinien zum Bauen mit Holz und weiteren nachhaltigen Baumaterialien.
  • Prof. Ulrich Königs von Königs Architekten PartGmbB stellt den Deutschen Holzbaupreis 2025 vor: die Kultur- und Sporthalle in Alfter mit schwebend auskragender Fachwerkträger-Konstruktion aus Buchenholz auf V-förmigen Holzstützen und öffentlich begehbarem Dach. Reduzierung der Querschnitte, hochgedämmte Gebäudehüllen, Wärmepumpentechnik und Kreislauffähigkeit unterstreichen den nachhaltigen Ansatz der Planung.
  • Nachhaltiges Bauen aus Lehm mit Holz ist das Thema bei Bettina Baggenstos von Blumer Lehmann AG: Beim von Herzog & de Meuron im Holzbau entworfenen Bürogebäude HORTUS in Allschwil bei Basel wurden die eigens für die Decken entwickelten Holz-Lehm-Verbundelemente in einer Feldfabrik vor Ort mit Stampflehm befüllt, der zu 75 % aus dem Aushubmaterial der Baustelle besteht.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://hamburger-holzbauforum.de/hamburger-holzbauforum-1/

Baustellenbegehung Neues Amt Altona

Am 19. September 2025 besichtigten Sachverständige Qualitätssicherung Holz sowie Mitglieder und Gäste des Holzbau-Netzwerk Nord e.V. die Baustelle des Neuen Amt Altona (NAA). Vor Ort zeigte sich das Projekt als sichtbar fortgeschrittenes Beispiel für urbanes, genossenschaftlich organisiertes Bauen: Neben dem Erhalt und der Zwischennutzung des historischen Alten Finanzamts entsteht an der Neuen Großen Bergstraße ein sechsgeschossiger Neubau in Holz-Hybrid-Bauweise, der Co-Working-Flächen für rund 300 Büroarbeitsplätze, Räume für Initiativen und öffentlich zugängliche Erdgeschossnutzungen vereint.  

Baulich kamen die Teilnehmenden zu einer spannenden Zeit auf die Baustelle: Am Vormittag vor der Begehung wurde die oberste Decke des Neubaus verbaut – Ein sichtbarer Meilenstein der Holzbauphase, die in diesem Sommer mit dem Einheben großer, vorgefertigter Holzdecken begonnen hatte. Die Montage dieser tonnenschweren Elemente hatte bereits im Juni für mediale Aufmerksamkeit gesorgt (siehe hier).  

Für die Teilnehmenden bot die Begehung nicht nur Einblick in Details der Ausführung, sondern auch Anlass für den fachlichen Austausch über Chancen und Herausforderungen von Holz-Hybrid-Projekten in innerstädtischen Lagen. Besonders interessant waren hierbei u.a. die deutlich ablesbaren planerischen Anpassungen der Tragstruktur nach Berücksichtigung der bei der Bestandsaufnahme aufgefundenen Tiefgarage, die Lösungen zur Begrünung der Fassade oder auch der Witterungsschutz während der Bauphase. 

Das Neue Amt Altona bleibt damit ein praxisnahes Beispiel dafür, wie Bestandserhalt, Zwischennutzung und nachhaltiger Neubau miteinander verknüpft werden können.  

Weitere Informationen unter www.neuesamt.org.

Einladung Baustellenbegehung Neues Amt Altona am 19. September 2025

Am 23. Juni 2025 wurden die ersten 18 qm großen, tonnenschweren Holzdecken des Holzbaus des Neuen Amts Altona (NAA) durch die Firma Schütt Holzbau per Schwerlastkran aus der Großen Bergstraße in rund 40 Metern Höhe über das historische Gebäude des Alten Finanzamts Altona hinweg gehoben und an der Neuen Großen Bergstraße montiert.

Mittlerweile wächst der NAA-Neubau auf die Höhe des Alten Finanzamts Altona, mit dem er auf allen Etagen verbunden wird, und in dem sich ein etablierter Kreativstandort befindet.

Am 19. September 2025 von 13:30 Uhr bis ca. 15:00 Uhr führen Fynn Rösch, Assmann Planen + Beraten und Cornelius Voss, Architekt und Vorstand Bau und Architektur der Neues Amt Altona eG uns bei einer Baustellenbegehung zum Neuen Amt Altona.

Die Begehung wird vorrangig im Rahmen der Qualitätssicherung Holzbau angeboten, ist aber auch für Mitglieder des Holzbau-Netzwerk-Nord e.V. (und bei freibleibenden Plätzen auch für Nicht-Mitglieder) geöffnet.

Treffpunkt: Wird rechtzeitig vor der Veranstaltung mit weiteren Informationen zugesandt
Sicherheitsanforderungen: Helm, Schuhe, Sicherheitsweste

Wer mit dabei sein möchte, meldet sich per Mail an: jan.gerbitz@holz-netz-nord.de

 

 

Vision – Hier entsteht ein neuer Ort für Altona

Baue mit uns das Neue Amt Altona: einen Ort zum Arbeiten, kreativ sein und Zeit verbringen. Einen Ort, von dem ein Impuls ausgeht.

Unser Konzept vereint Co-Working, Atelierhaus und Nachbarschaftstreffpunkt unter einem Dach. Wir sind als Genossenschaft organisiert und laden dich zum Mitgestalten ein.

In den nächsten Monaten wächst der NAA-Neubau auf die Höhe des Alten Finanzamts Altona, mit dem er auf allen Etagen verbunden wird, und in dem sich ein etablierter Kreativstandort befindet.
Bis zum Frühjahr 2026 entstehen im Neubau auf rund 1.600 m² Büro- und Gemeinschaftsflächen für rund 300 Selbstständige und kleinere Unternehmen, überwiegend aus Altona und angrenzenden Stadtteilen.
Der Neubau wird überwiegend aus Holz errichtet – ein klares Bekenntnis zu umweltfreundlicher Bauweise und zukunftsfähiger Stadtentwicklung.

Pressemeldung zum „Holzbaustart“: NAA-HOLZBAU IM HERZEN ALTONAS

Visualisierung: Common Agency

 

Drei neue Qualitätssichernde und Baustellenbegehung Campus LIFE Hamburg

Das Holzbau-Netzwerk Nord freut sich über Zuwachs im Bereich Qualitätssicherung:
Dipl.-Ing. M.A. Ronny Schulze, Architektin Merle Gyde Deunert und M.Sc. Jonas Langbehn verstärken seit Kurzem das Team der Sachverständigen für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH).

Ihre Aufgabe ist die fachliche Prüfung von Planung und Ausführung geförderter Holzbauprojekte – ein wichtiger Beitrag für langlebige und nachhaltige Gebäude aus Holz.

Die aktuelle Liste der Sachverständigen ist zu finden auf: Qualitätssicherung im Holzbau – Holzbau-Netzwerk Nord e.V.

Ein aktuelles Beispiel liefert Vorstandsmitglied Robert Heinicke. Er begleitet derzeit ein anspruchsvolles Bauvorhaben im Norden Hamburgs: In Bramfeld entsteht auf rund 15.000 m² ein innovativer Campus für lebenslanges Lernen, generationenübergreifendes Miteinander und ganzheitliches Wohlbefinden.

Am 16. Juli 2025 besuchte das QS-Team und Mitglieder des Holzbau-Netzwerk Nord e.V. die Baustelle und tauschte sich vor Ort intensiv zu den Besonderheiten des Holzskelettbaus aus. Besonders spannend: Die vier Bauteile des Projektes befinden sich in unterschiedlichen Bauphasen – von ersten Stützen auf der Bodenplatte bis zum Innenausbau hinter geschlossener Fassade.

Mehr Informationen zum Projekt: LIFE HAMBURG – Gemeinsam Zukunft gestalten

     

(Fotos: LIFE Hamburg/ Henning Jensen, Lars Beckmannshagen)

Hamburger Holzbauforum #3 „Der besondere Holzbau in Norddeutschland“ am 12. Februar 2025

Gleich drei Projekte aus Hamburg und Sankt Peter Ording werden an diesem Abend zeigen, dass es ihn auch in Norddeutschland gibt – den besonderen Holzbau. Ungewöhnliche Aufgabenstellung, extravagante Umstände und spannende Lösungsansätze.

Es ist etwas über ein Jahr her, dass Sankt-Peter-Ording seine Pfahlbautradition mit der Eröffnung des Erlebnis-Hus, dem neusten Gebäude dieser Bauart fortgesetzt hat. Direkt hinterm Deich gelegen, ragt es fünf-geschossig empor und beherbergt alles, was Familien beim Küstenausflug brauchen: Indoor- und Outdoor-Spielplätze, ein Informationszentrum und eine Gastronomie mit einem grandiosen Ausblick auf die Nordsee. Die Architektin Andrea Zickhardt und der Bauleiter Roland Pape stellen eins der wohl bemerkenswertesten Holzbauprojekte Norddeutschlands vor.

Schon letztes Jahr wurde im Hamburger Holzbauforum ausführlich über das Holzhochhaus Roots berichtet. Ausgerechnet Oli Fried, Projektleiter des ausführenden Holzbauunternehmens Rubner, war kurzfristig verhindert. Ohne seinen wertvollen Blick auf das Projekt und die nun zurückliegende spannende Ausführungszeit ist die Geschichte der Holzhochhausentwicklung nicht zu Ende erzählt. Dies wird nun nachgeholt.

In Hamburg-Bramfeld entsteht auf 15.000 m² ein zukunftsorientierter Campus für lebenslanges Lernen, generationsübergreifendes Miteinander und ganzheitliches Wohlbefinden. Das österreichische Holzbauunternehmen WIEHAG ist beauftragt, eines der größten Hamburger Holzbauprojekte erfolgreich umzusetzen. Projektleiter Markus Gasselsberger führt durch die Planung und Ausführung des Projekts.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.hamburger-holzbauforum.de/hamburger-holzbauforum-3/

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