Jetzt anmelden: “Serielles Sanieren in Hamburg – Die Chancen von Vorfertigung und Digitalisierung” am 09.07.2024

Hamburg hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 70 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert und bis 2045 Netto-CO2-Neutralität erreicht werden. Der Schlüssel zur Erreichung dieser Ziele liegt insbesondere im Gebäudesektor der Stadt. Mit der zweiten Fortschreibung des Hamburger Klimaplans wird dieser Fokus konsequent umgesetzt. Dabei unterstützen die Hamburger Behörden die Entwicklung serieller Sanierungskonzepte als zentralen Baustein.

Unser Ziel ist es, den Ansatz des seriellen Sanierens in Hamburg aktiv zu verbreiten und Plattformen für den Austausch zwischen der Bauwirtschaft als Anbieter und Immobilienwirtschaft als Nachfrager zu schaffen. Vor diesem Hintergrund starten wir unsere Veranstaltungsreihe zum Thema „Serielle Sanierung in Hamburg“. Hier bringen wir Akteure aus der Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik zusammen, um den aktuellen Stand der Marktentwicklung zu diskutieren und gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen bei der Umsetzung serieller Sanierungsprojekte zu erörtern.

Was erwartet Sie?

  • Marktentwicklung im Fokus: Spannende Vorträge und Austausch
  • Innovationsforum: Neue Perspektiven und Vernetzung
  • Zukunft gestalten: Expertenvorträge und Diskussionsrunden
  • Interaktive Elemente: Mitmachen und Netzwerken

Weitere Informationen zum Programm sowie Anmeldung unter Serielles Sanieren in Hamburg (ifok.de) 

Jetzt Projekt einreichen! Holzbaupreis 2024: Bauen mit Holz in Schleswig-Holstein und Hamburg

Der Holzbaupreis für Schleswig-Holstein und Hamburg zeichnet realisierte Gebäude aus, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen erstellt sind. Vorrangiges Ziel ist es, die Verwendung und Weiterentwicklung des ressourcenschonenden, umweltfreundlichen und nachhaltigen Baustoffes zu fördern. Die eingereichten Bauwerke sind von hoher gestalterischer Qualität sowie beispielhaft in der Umsetzung und entsprechen den Grundsätzen sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. In die Bewertung werden Ökologie, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit in Betrieb und Unterhaltung bis hin zur Recyclingfähigkeit einbezogen. Die Bauwerke sollen insgesamt ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept aufweisen.

Mit dem Holzbaupreis werden zwei Kategorien einer Bewertung unterzogen:

  • Bauen im Bestand
    Anbauten, Umbauten, Aufstockungen oder energetische Sanierungen eines Bestandsgebäudes. Jede Gebäudeart und -nutzung ist zugelassen
  • Neubau
    Einzelbauwerke, Gebäudegruppen oder Ingenieurbauwerke. Jede Gebäudeart und -nutzung ist zugelassen

Sonderpreis
Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. verleiht zusätzlich den Sonderpreis „Öffentliches Gebäude – Gebäude, die der Öffentlichkeit zugänglich sind“.

Abgabeschluss
Freitag, 15. Dezember 2023

Mehr auf https://hbz-nord.de/holzbaupreis-2024/informationen-und-auslobung/

 

Auslober
Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg
in Zusammenarbeit mit
Holzbauzentrum*Nord
Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
Hamburgische Architektenkammer
Hamburgische Ingenieurkammer – Bau
Baugewerbeverband Schleswig-Holstein
Holzbau Netzwerk Nord
Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt
Technische Hochschule Lübeck
Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen
Informationsverein Holz

Herkunftsnachweis Holz – Pflicht bei Fördermitteln- Online-Veranstaltung am 13.07.2023

Nachhaltigkeit ist zwar ein Begriff, der in der Forstwirtschaft geprägt wurde, der aber in der konkreten Umsetzung viele Fragen aufwirft – so auch im Bereich des Holzhandels und der Verarbeitung von Holz. Sehr konkret wird es, wenn Holz im Rahmen von öffentlichen Aufträgen oder Bauprojekten verbaut wird, die durch die IFB gefördert werden – da gelten klare Spielregeln, was den Nachweis der Herkunft von Holz betrifft.

Am 13. Juli 2023 findet daher durch die Handwerkskammer Hamburg eine Online-Veranstaltung zu eben diesem Thema statt. Mit Referent:innen der IFB Hamburg, der Bau-Innung Hamburg, der GFA Certification GmbH und der Hamburger Umweltbehörde werden insbesondere folgende Fragen beantwortet:

  • Welche Anforderungen stellen IFB und Vergabestellen öffentlicher Aufträge?
  • Was bedeutet Produktkettennachweis/Chain of Custody genau?
  • Was verbirgt sich hinter PEFC und FSC-zertifiziertem Holz bzw. dessen Zertifizierung?
  • Welche Nachweise muss ich erbringen, um dieses zertifizierte Holz im Einklang mit den Richtlinien verbauen und abrechnen zu können?
  • Wer stellt diese Nachweise aus?
  • Wie könnte ich mich selbst qualifizieren, um Nachweise für Dritte ausstellen zu können?
  • Was würde alternativ eine Zertifizierung meines Betriebs kosten?

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet digital statt.

Frühzeitige und verbindliche Anmeldung unter: www.netigate.se/a/s.aspx?s=1155147X387430662X69300

Effiziente Gebäude 2023 | Programmschwerpunkt Holz in Serie

In diesem Jahr ermöglicht die ZEBAU GmbH bei der „Effiziente Gebäude 2023“ am 11. September 2023 wieder den persönlichen, realen Austausch und das Netzwerken vor Ort in Hamburg. Die Konferenzinhalte beleuchten Herausforderungen und demonstrieren Umsetzungsoptionen mit denen sich die Baubranche hinsichtlich klimagerechtem und somit zukunftsorientiertem Bauen stellen muss. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Holz in Serie“. Ergänzt wird die Fachkonferenz durch ein online Vertiefungsseminar am 28. September 2023 mit den Schwerpunkt Ökobilanz, QNG und serielle Sanierung.

Inhaltlich dürfen Sie sich u. a. auf folgende Programm-Highlights freuen:

  • Aus eins mach vier! Zirkuläres Bauen am Beispiel der Holzmodulschule Regino-Gymnasium Prüm, Julia Rumpf-Pelzer, Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
  • Zirkuläres Bauen mit Holz – Ein Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft, Moritz Michelis, W. u. J. Derix GmbH & Co.
  • Holz-Beton-Hybridbauweise – das Beste aus beiden Welten. Die Vorteile eines industriell vorgefertigten Gebäudekonzeptes am Beispiel einer neuen Wohnanlage in Hamburg, Patrik Bauer, B&O Gruppe

Hinweis: Das vergünstigte Frühbucher Kombi-Ticket gibt es bis zum 15. Juni 2023.

Mehr auf https://effizientegebaeude.de/

Holzbau beim Tag der Architektur und Ingenieurbaukunst am 25. und 26.06.2022

Der jährlich stattfindende Tag der Architektur bietet der breiten Öffentlichkeit bundesweit die einzigartige Gelegenheit über ein Wochenende lang vielfältige Architektur-, Garten- oder landschaftliche Projekte näher kennenzulernen, zu besichtigen und sich vor Ort im Gespräch mit Vertretern der Planungsbüros der Bauherren oder Nutzer zu informieren. Durch die Präsentation unterschiedlichster Projekte wird nicht nur deren gestalterische Qualität verdeutlicht, sondern auch die Aspekte der Nachhaltigkeit, der Ressourcenschonung und der Kreislaufwirtschaft, die zunehmend einen integralen Bestandteil beim Bau und Betrieb ausmachen, demonstriert.

In Hamburg sind in diesem Jahr zahlreiche Holzbauten unter den präsentierten Projekten. Hierzu zählen u.a.:

  • Haus Krühler – Wohnhaus in Holzbauweise in Hamburg-Othmarschen von asdfg Architekten 
  • Jugendclub Bergedorf von Münch Architekten
  • Br48 Baugemeinschaft – Mehrgenerationenwohnen Brehmweg 48 von Plan -R- Architektenbüro Martin Brüdigam
  • Gesundheitszentrum Fischbeker Heidbrook von G2R Architekten

Weitere Informationen und alle Termine unter: http://www.tda-hamburg.de/

Bewerbungen bis 14. Juni 2022 für Juniorprofessur Holzbau und Baukonstruktion an der HafenCity Universität Hamburg

Die W1 Juniorprofessur (mit Tenure Track W2) soll zunächst im Fach Holzbau erbracht werden. In der 2. Anstellungsphase soll die Lehrverpflichtung auf Themen der Baukonstruktion erweitert werden. Die Juniorprofessur soll primär das Themengebiet des Holzbaus in Forschung und Lehre vertreten.

Darüber hinaus beinhaltet ein Teil der Lehrverpflichtung auch den Themenbereich der Baukonstruktion. Es werden fundierte wissenschaftliche Kenntnisse und praktische Erfahrungen den Holzbau betreffend erwartet. Die Bereitschaft zur Weiterentwicklung der aktuellen Lehre sowie die Mitarbeit an disziplinübergreifenden Lehrformaten und interdisziplinären Forschungsprojekten wird vorausgesetzt und durch ein vorhandenes Labor unterstützt.

Die Bewerbungsfrist endet am 14.Juni 2022

Mehr Informationen unter https://informationsdienst-holz.de/fileadmin/Publikationen/Diverse/2022-49_Ausschreibung_W1_Prof_Holzbau_und_Baukonstruktion_final.pdf

Richtfest für neue Holzbau-Sporthalle

Meilenstein für die neue Sporthalle am Niekampsweg: Am 30. Mai feierte die Stadtteilschule Eidelstedt das Richtfest ihrer neuen Dreifeldhalle – gemeinsam mit Schulsenator Ties Rabe, der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt, dem Eimsbüttler Bezirksamtsleiter Kay Gätgens sowie Mandy Herrmann, Geschäftsführerin von SBH | Schulbau Hamburg. Der städtische Realisierungsträger SBH errichtet die moderne Dreifeldhalle als klimafreundlichen Holzbau. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 6 Millionen Euro – davon werden zwei Millionen aus Fördermitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) getragen. Von der neuen Halle profitiert nicht nur die Schulgemeinschaft, sondern auch der Vereinssport und die Menschen im Stadtteil Eidelstedt.

Im Einklang mit dem Hamburger Klimaplan realisiert der Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg die Sporthalle als nachhaltigen Holzrahmenbau. Der Entwurf (MRO Architekten & Ingenieure) mit Holzfassade bietet auf knapp 1.800 Quadratmetern Mietfläche Raum für drei Sportfelder und einen modernen Umkleidetrakt. Zum klimafreundlichen Energiestandard KfW 40 tragen unter anderem Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage bei. Außerdem entstehen rund 1.900 Quadratmeter Gründachfläche auf dem Gebäude. Der Baustart erfolgte im Herbst 2021 – die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant.

Weitere Informationen unter: https://www.hamburg.de/bsb/pressemitteilungen/16216310/2022-05-20-bsb-campus-fuer-ausbildung-studium-und-wohnen/

Bild: © MRO Partnerschaft mbB Architekt Kahnert Beratender Ingenieur Martens

Hamburger Holzbauforum #4 SPEZIAL: Wetterschutzkonzepte – wie der Holzbau seine Schäfchen ins Trockene bekommt am 16.03.2022

Die Holzbauprojekte werden in den letzten Jahren rasant größer, höher – und, bekommen jede Menge Haustechnik. Bei größeren Bauvorhaben wird die für den Holzbau wichtige Frage nach dem Wetter- und Feuchteschutz immer komplexer. Besonders die Witterungsschutzmaßnahmen der Bauzeit fordern Planer und Ausführende heraus. Die Referenten Robert Heinicke und Martin Mohrmann berichten im Dialog von ihren Erfahrungen zu temporären Schutzmaßnahmen während der Bauphase, aber auch über den Feuchteschutz im Gebäudeinneren und stellen beispielhaft Lösungsmöglichkeiten, u.a. Überwachungs- und Monitoringsysteme vor.

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://hamburger-holzbauforum.de/

Treetop Tower: Ein hybrides Holzhochhaus für Hammerbrooklyn

In Hamburg zwischen Deichtorhallen und Großmarkt wird weiter fleißig gebaut: Unter Bauherr Art-Invest Real Estate entsteht ein hybrider Holzbau namens Treetop Tower auf 16 Stockwerken in Hamburgs Mitte.

Er ist Teil des Gesamtprojekts “Hammerbrooklyn. DigitalCampus”, das hier auf 60.000 Quadratmetern entsteht. Modern, ressourcenschonend und der Mittelpunkt brandneuer Ideen soll er bis 2028 werden. Laut Art-Invest soll das Quartier bis dahin zum Zukunftsstandort der digitalen Transformation in Hamburg gewachsen sein und internationale Unternehmen, Wissenschaft, kreative Start-ups und mehr vernetzen. Die Factory Hammerbrooklyn sowie der Hammerbrooklyn.DigitalPavillon sind in diesem Rahmen bereits erfolgreich abgeschlossen und eröffnet worden.

Nächstes Jahr soll es dann mit dem Treetop Tower von Spine Architects aus Hamburg losgehen und bis 2024 fertig sein. Er wird in hybrider Bauweise einen Kern aus Beton und Glasfassaden mit Decken, Böden sowie Trägerwerk aus Holz verbinden. Martin Wolfrat, Geschäftsführer bei Art-Invest Real Estate, sagt, es handele sich hierbei um das erste Bürohochhaus in dieser Bauweise in Hamburg. Zudem sei eine Veranstaltungsfläche in der oberen Etage sowie ein Auditorium im Erdgeschoss geplant, eventuell auch ein Café.

Neben dem Treetop Tower ist auch die Planung für das benachbarte Projekt des sogenannten “Big Market” definiert worden: Er solle ein Ort der Begegnung werden, an dem verschiedene Marktkonzepte zu Themen wie Mobilität, Wissenschaft und Food integriert werden, heißt es von Art-Invest. Dazu gehören Klimagärten, Ateliers, Werkstätten und der generelle Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit.

Mehr Informationen: https://hammerbrooklyn.hamburg/quartier/treetop-tower/ und

https://www.art-invest.de/2022/02/21/art-invest-real-estate-geht-mit-hammerbrooklyn-digitalcampus-in-die-naechste-bauphase-des-zukunftsstandorts/

(Bildquelle: Art-Invest Real Estate)

Neuerungen bei Hamburger Holzbauförderung

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) unterstützt bereits seit längerem den Einsatz von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in der Gebäudekonstruktion (Neubau, d. h., eigenständiger Neubau, Aufstockung, Anbau) von Nichtwohngebäuden (NWG).

Zu der bekannten Förderung gibt es nunmehr rückwirkend zum 01.01.2022 folgende Neuerungen:

Die Förderung wurde verbessert und beträgt nun 0,90 € je Kilogramm Holzprodukt.

Förderfähig sind nun auch unbeheizte Gebäude ab 400 m² NF (GK 3).

Der Gebäudestandard der geförderten beheizten Gebäude muss ab sofort einem „Effizienzgebäude 40“ entsprechen.
Ein „Effizienzgebäude 40“ (EffGeb40) muss die zum IFB-Antragszeitpunkt geltenden technischen Mindestanforderungen des Programms „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude“ im Standard EffGeb40 erfüllen, siehe „Technische Mindestanforderungen zum Programm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude“. Auch die dort genannten Regelungen und Hinweise zur Effizienzgebäude-Berechnung nach DIN V 18599 sind zu beachten.

Hinweis: Die Modernisierung der Gebäudehülle von bestehenden Nichtwohngebäuden wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert.

Weitere Informationen unter https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/verwendung-von-holz-beim-neubau-von-nichtwohngebaeuden

Die Holzbauförderung als Ergänzungsmodul im geförderten Wohnungsbau besteht weiterhin.

(Bild: alsterarbeit gGmbH)

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