Bewerbung als Sachverständiger Qualitätssicherung

Bis zum 18.02.2022 ist die abermalige Bewerbung für die Autorisierung zum Sachverständigen für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH) möglich.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) fördert die Verwendung von Holz in der Gebäudekonstruktion im Rahmen der Förderprogramme zum Mietwohnungsneubau und zur Modernisierung von Mietwohnungen sowie im Rahmen des Förderprogramms „Energetische Modernisierung und Holzbau für Nichtwohngebäude“.

An die geförderten Maßnahmen werden durch die IFB Hamburg neben anderen Ansprüchen auch Qualitätsansprüche gestellt, die im Zuge der Umsetzung der Baumaßnahmen eine Qualitätssicherung erforderlich machen. Daher ist diese Qualitätssicherung nach den Förderrichtlinien 2021 der unterschiedlichen Programme verpflichtend vorgesehen.

Für die Aufgabe der Qualitätssicherung werden für die IFB Hamburg Holzbauexperten als „Sachverständige für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH)“ durch die „Geschäftsstelle Qualitätssicherung Holzbau“ autorisiert.

Sollten Sie Interesse haben, so möchten wir Sie bitten, die Unterlagen Ihrer Bewerbung postalisch oder per Email bis zum 18.02.2022 an die Geschäftsstelle „Qualitätssicherung im Holzbau“ zu senden:

Geschäftsstelle „Qualitätssicherung im Holzbau“
c/o Holzbau-Netzwerk Nord e.V.
Große Elbstraße 146
22767 Hamburg

qs@holz-netz-nord.de

Die Anforderungen finden sich hier.

Nach Prüfung der Unterlagen und einer positiven Einstufung erhalten Sie eine Einladung zu einem Gespräch zu den bisherigen Erfahrungen und bestehenden Qualifikationen (ggf. anhand eines eigenen Holzbauprojektes und dessen besonderen Anforderungen) und der Diskussion von Schwachstellen und optimierten Umsetzungen anhand eines Modellvorhabens.

Diese ersten Gespräche werden voraussichtlich ab Mitte März 2022 stattfinden.

 

Hamburger Holzbauforum #2 SPEZIAL – Wo steht der Holzbau und sein Brandschutz? am 19.01.2022

Hamburger Holzbauforum #2 am 19.01.2022 – Holzbaurichtlinie, Brandschutznorm, Holzbaunorm – alle Vorschriften befinden sich in der Überarbeitung – auf dem Weg zu einer besseren Regelung für den Holzbau in den Gebäudeklassen 4 und 5. Auch die MBO wird bald geändert – an der TU München wird aus diesem Grund noch im Labor gezündelt. In der Zwischenzeit bleibt uns offenbar nur: Abwarten und Tee-Trinken. Aber, auch wenn wir Norddeutsche stoische Eigenschaften in dieser Disziplin vorweisen können, wieviel Tee sollen wir noch trinken? Wann kommen endlich Ergebnisse, um ein holzstück-weit Normalität in den technischen Baubestimmungen zu herzustellen?

Programm:

  • Brandschutz im Holzbau – Herausforderungen und Lösungen für die Praxis
    Johannes Niedermeyer, Holzbau Deutschland-Institut e.V.
  • Ein Statement der Hamburger Feuerwehr zum Thema: Holzbau und Brandschutz
    Alexander Wellisch, Feuerwehr Hamburg

Diskussionsrunde zum Brandschutz im Holzbau:

  • Christiane Hahn, HAHN Consult Ingenieurgesellschaft für Tragwerksplanung
    und Baulichen Brandschutz mbH
  • Heike Hohmann, Referatsleiterin Fachliche Steuerung,Brandschutz, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
  • und den Referenten

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://hamburger-holzbauforum.de/

Qualitätssicherung Holzbau – Sachverständige treffen sich im Netzwerk

Nachdem die “Qualitätssicherung im Holzbau” Anfang des Jahres eingeführt wurde, haben sich die derzeitigen „Sachverständige für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH)“ zu ihrem ersten Netzwerktreffen getroffen. Pandemiebedingt als Online-Konferenz wurden u.a. die ersten Erfahrungen mit der Begleitung der betreuten Projekte ausgetauscht. Dabei konnte eine steigende Anzahl von Bauvorhaben verzeichnet werden, die sich allerdings bisher zumeist auf Projekte der Holzbauförderung der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) beschränkt. Die Vorteile der Einbeziehung von unabhängigen, holzbauerfahrenen qualitätssichernden Fachpersonen, die qualitative Mängel bei der Bauplanung und –durchführung vermeidet, durch das Mehraugenprinzip das Fehlerrisiko verringert und unnötige Kostensteigerungen vermeidet, wird bisher noch zu wenig für freifinanzierte Holzbauprojekte genutzt. 

Dabei wurde im Austausch zwischen den Teilnehmern deutlich, dass durch die Einbindung der Sachverständigen in einigen Fällen grundlegende Hinweise für eine holzbaugerechte Planung und Ausführung gegeben werden konnten. Kritisch wurde mehrfach die Situation geschildert, dass die Einbeziehung der SQSH noch nicht zu Beginn des Planungsprozesses erfolgte und dass dadurch eine Beratung erst zu spät erfolgen konnte. Resultat waren in einzelnen Fällen notwendige Umplanungen.

Das nächste Netzwerktreffen soll bereits im Februar 2022 stattfinden und sich u.a. mit der Definition von Konstruktionen beschäftigen, die grundsätzlich nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen und somit z.B. nicht förderfähig sein können.

Hamburger Holzbauforum #1 – Holzbau von Nord nach Süd am 27.10.2021

Hamburger Holzbauforum #1 am 27.10.2021 – Welche Rolle kommt dem Holzbau in Zukunft zu? Die schnelle Entwicklung des Bauens mit Holz führt zu neuen Standards, neuen Routinen und Möglichkeiten im Bauen mit Holz – die Komplexität in der Planung nimmt zu. Nachhaltiges Bauen kann aber nicht nur auf eine Maximierung des Holzanteils hinauslaufen. Ist es Zeit für eine neue Rollendefinition?

Sebastian Bildau (C.F. Møller Deutschland GmbH und Atelier Bildau) zeigt zum einen seine Erfahrungen und Überlegungen im vielgeschossigen Holzbau und präsentiert zum anderen einen Werkbericht von C.F. Møller als eines der erfolgreichsten skandinavischen Architekturbüros.

Florian Nagler ist Architekt, lehrt als Professor an der TU München und hat sich intensiv mit dem Holzbau und mit dem einfachen Bauen auseinandergesetzt. Er stellt die Frage: Alles aus Holz?

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://hamburger-holzbauforum.de/

 

 

Seminarreihe geht erfolgreich zu Ende

Nach sechs Terminen geht die Seminarreihe des Holzbau-Netzwerk Nord e.V. zwischenzeitlich erfolgreich zu Ende. In sechs Modulen wurden von Juni bis September 2021 in Kooperation mit dem Holzbauzentrum*Nord unterschiedliche Aspekte des Planungs- und Bauablaufes und die unterschiedlichen Planungsaufgaben im Holzbau dargestellt. Die sechs inhaltlich zusammenhängenden Seminarmodule gaben einen kontinuierlichen und vertieften Überblick über das Bauen mit Holz und beschäftigen sich unabhängig voneinander mit verschiedenen Fragestellungen.

Die Termine waren:

  • Modul 1: Systemfindung in der Holzbauplanung – 14.06.2021
  • Modul 2: Optimierte Planungsprozesse im Holzbau – integral und mit BIM – 27.07.2021
  • Modul 3: Arbeitsvorbereitung im Holzbau – ohne sie gibt es kein Holzgebäude! – 10.08.2021
  • Modul 4: Holzbauaufgaben II – Mehrgeschossiges Wohnen ab Gebäudeklasse 4 – geplant in KW 34
  • Modul 5: Holzbauaufgaben II – Aufstockungen und Dachgeschossausbau – geplant in KW 35
  • Modul 6: Holzbauaufgaben III – Alles zu Gebäudehülle und Balkone/Loggien. – 14.09.2021

Weitere Informationen zu Themen und Referenten finden Sie noch unter https://hbz-nord.de/seminare-hnn-uebersicht/

Alle Termine waren vollständig ausgebucht, so dass eine Wiederholung der Reihe für das Jahr 2022 geplant ist.

Weitere Seminar-Module #5 und #6 buchbar

Da nunmehr auch für das 4. Modul der Seminarreihe des Holzbau-Netzwerk Nord e.V. nur noch wenige Plätze verfügbar sind, können Sie sich noch für dieses und bereits für die weiteren Module 5 und 6 anmelden.

Im Rahmen des Moduls 5 werden die Möglichkeiten und Grenzen von Dachgeschossausbauten und Aufstockungen aus der Warte der Tragwerksplanung, des Brandschutzes und der Architektur beleuchtet.

Das Ziel des Moduls 6 ist die Vermittlung von holzbaugerechten Detaillösungen für die Gebäudehülle, um dauerhaft schadensfreie und erst dann nachhaltige Holzbauwerke zu fördern.

  • Modul 5: Dachausbau- und Dachaufstockungen in Holzbauweise – 07.09.2021
    Referenten:
    Dipl.-Ing (FH) Architekt Jörg Lengler, keenco3 UG
    Fynn Rösch M. Sc., ASSMANN BERATEN + PLANEN GmbH
    Dipl.-Wirtsch.-Ing. Falk Fischer, Sachverständigenbüro Sander / Donislawski
  • Modul 6: Bauteile der Gebäudehülle sowie Balkone und Loggien – 14.09.2021
    Die Referenten stellen bewährte Bauarten und Ausführungen vor, betrachten die immer wieder anspruchsvollen Punkte wie Sockelzonen und Fußpunkte bei Staffelgeschossen sowie einbindende Sonderbauteile wie Balkone und Loggien.
    Referenten:
    Martin Mohrmann, Kiel, Sachverständiger für Holzbau
    Thomas Ottogreen, Fa. Brüninghoff, Abt. Integrale Planung, Heiden

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie unter https://hbz-nord.de/seminare-hnn-uebersicht/

Die Seminarreihe wird gefördert durch die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg.

Holzbau-Seminar #4 jetzt buchbar – mehrgeschossiger Wohnungsbau

Nach dem ersten erfolgreich durchgeführten Modul und zwei weiteren bereits ausgebuchten Terminen ist nun auch das vierte Modul unserer Seminar-Reihe buchbar:

  • Modul 4: mehrgeschossiger Wohnungsbau der Gebäudeklassen 4 und 5 – 23.08.2021
    Der mehrgeschossige Holzbau ist für viele Planende ein Novum und seine Planung eine Herausforderung. Der Begriff „integrale Planung“ fällt immer wieder in diesem Zusammenhang. Aber wie sieht nun so eine enge Planungsabstimmung in den ersten Phasen des Projektes aus?
    An mehreren Beispielen zeigen der Stuttgarter Architekt Oliver Hilt (architekturagentur), die Brandschützerin Lisa Ansel (Hahn Consult) und der Tragwerksplaner Henning Klattenhoff (Assmann Beraten + Planen) wie mit dieser Holzbauaufgabe umgegangen werden kann.

    Referenten:
    Dipl.-Ing. Henning Klattenhoff, ASSMANN BERATEN + PLANEN AG
    Lisa Ansel, Master of Science, Hahn Consult GmbH
    Oliver Hilt, architekturagentur

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie unter https://hbz-nord.de/seminare-hnn-uebersicht/

Weitere Seminar-Module buchbar

Nachdem das erste Modul der Seminarreihe des Holzbau-Netzwerk Nord e.V. innerhalb kürzester Zeit ausgebucht war, stehen nun zwei weitere Module zur Auswahl und Buchung bereit.

Nach der Systemfindung geht es bei den beiden nächsten Modulen um optimierte integrale Planungsprozesse sowie Arbeitsvorbereitung mit den zugehörigen Schnittstellen im Holzbau.

Weitere Module werden zurzeit durch den Kooperationspartner Holzbauzentrum*Nord koordiniert und werden anschließend veröffentlicht.

  • Modul 2: Optimierte Planungsprozesse im Holzbau – integral und mit BIM – 27.07.2021
    Referenten:
    Gerd Prause, Prause Holzbauplanung GmbH & Co. KG
    Dipl.-Ing. Architektin Sandra Schuster, TU München
  • Modul 3: Arbeitsvorbereitung im Holzbau – ohne sie gibt es kein Holzgebäude! – 10.08.2021
    Referenten:
    Gerd Prause, Prause Holzbauplanung GmbH & Co. KG
    Dipl.-Ing. Andreas Reich, Gebr. Schütt KG

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie unter https://hbz-nord.de/seminare-hnn-uebersicht/

Die Seminarreihe wird gefördert durch die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg.

Quelle: Prause Holzbauplanung

Sieben weitere Sachverständige für Qualitätssicherung ernannt

Nach einem Zulassungsverfahren und einem Prüfungsgespräch mit der zuständigen Auswahlkommission wurden zum 01.04.2021 sieben weitere Personen in den Kreis der Sachverständigen für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH) aufgenommen.

Somit stehen mittlerweile neun Experten für das System der Qualitätssicherung im Holzbau zur Verfügung.

Die aktuelle Übersicht ist hier zu finden, weitere Informationen auch unter: https://holzbau-netzwerk-nord.de/qs.

Die Qualitätssicherung Holzbau soll eine fachgerechte Planung und Umsetzung von Holzbaukonstruktionen stichprobenartig prüfen, kontrollieren und dokumentieren, u.a. auf die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik, die Plausibilität und Umsetzung der bautechnischen Vorgaben und die Eignung der verwendeten Materialien. Darüber hinaus ist es das Ziel, Bauherren, Planende und Ausführende zu beraten und darauf hinzuwirken, dauerhafte und bewährte Holzbaukonstruktionen umzusetzen.

Die Qualitätssicherung ist verpflichtend in die Holzbauförderung der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) eingebunden.

Mit dem Aufbau einer Geschäftsstelle „Qualitätssicherung im Holzbau“ soll in Zukunft aber auch Bauherren aus dem freien (nicht geförderten) Wohnungsbau eine Anlaufstelle für die begleitende Qualitätssicherung und die Einbindung erfahrener Holzbauexperten zur Verfügung stehen.

Die Entwicklung des Konzeptes der Qualitätssicherung und die Geschäftsstelle „Qualitätssicherung im Holzbau“ wird durch die Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft gefördert.

Hamburger Holzbauforum #4 Architektur in Holz am 17.03.2021

Zum Abschluss der Holzbauforumsreihe 2020/2021 werden am 17. März 2021 architektonische Highlights vorgestellt.

Anmeldungen sind noch möglich bis zum 16.03.2021 unter www.hamburger-holzbauforum.de

Werkbericht: Erfahrungen im urbanen Holzbau

Jürgen Bartenschlag, Sauerbruch Hutton

Das wohl bedeutendste Highlight im Hamburger Holzbau nach der IBA2013 ist der vielfach prämierte Woodie. Architektonisch zeichnet sich das renommierte Büro Sauerbruch Hutton verantwortlich, das bereits seit einiger Zeit im Holzbau unterwegs ist, und gerne auch mit Preisen bedacht wird.
Bereits 2015 gewann das Büro mit der hölzernen Immanuel-Kirche in Köln den deutschen Architekturpreis und den deutschen Holzbaupreis. Jahre zuvor wurde der Entwurf des Umweltbundesamtes in Dessau geradezu mit Auszeichnungen überschüttet.
Sauerbruch-Hutton haben das Thema Holzbau in vielen Projekten für sich entdeckt, weiterentwickelt und voran gebracht. Nun schicken sie sich an, den Holzbau in einem ganz anderen Maßstab auf die städtebauliche Bühne zu bringen.

Jürgen Bartenschlag führt durch das Holz-Oeuvre und erläutert, warum die Hansestadt Hamburg für das Berliner Architektur Büro das interessantere Holzbau-Pflaster darstellt als unsere Hauptstadt. Vorhang auf!

Bücherei Kressbronn – „immer gewesen sein, was ich bin, und doch so anders als ich war“

Thomas Steimle, Steimle Architekten

Der als „historisch erhaltenswert“ eingestufte Stadel wandelt sich zur Bücherei der Gemeinde Kressbronn a.B. und seine Geschichte wird an dem vorgefundenen Ort weitererzählt. Durch die Neuinterpretation des Beton-Holz-Hybrids wird das Haus in die heutige Zeit gehoben, ohne seine Geschichte zu verdrängen.

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