Bewerbungen bis 14. Juni 2022 für Juniorprofessur Holzbau und Baukonstruktion an der HafenCity Universität Hamburg

Die W1 Juniorprofessur (mit Tenure Track W2) soll zunächst im Fach Holzbau erbracht werden. In der 2. Anstellungsphase soll die Lehrverpflichtung auf Themen der Baukonstruktion erweitert werden. Die Juniorprofessur soll primär das Themengebiet des Holzbaus in Forschung und Lehre vertreten.

Darüber hinaus beinhaltet ein Teil der Lehrverpflichtung auch den Themenbereich der Baukonstruktion. Es werden fundierte wissenschaftliche Kenntnisse und praktische Erfahrungen den Holzbau betreffend erwartet. Die Bereitschaft zur Weiterentwicklung der aktuellen Lehre sowie die Mitarbeit an disziplinübergreifenden Lehrformaten und interdisziplinären Forschungsprojekten wird vorausgesetzt und durch ein vorhandenes Labor unterstützt.

Die Bewerbungsfrist endet am 14.Juni 2022

Mehr Informationen unter https://informationsdienst-holz.de/fileadmin/Publikationen/Diverse/2022-49_Ausschreibung_W1_Prof_Holzbau_und_Baukonstruktion_final.pdf

Holzbau-Blick nach Skandinavien – „Build in Wood“ am 06. und 07.09.2022 in Hamburg

Am 6. und 7. September 2022 findet zum ersten Mal die Konferenz „Build in Wood“ in Hamburg und damit in Deutschland statt. „Build in Wood“ ist eine ursprünglich dänische Veranstaltungsreihe. Mit der Konferenz in Hamburg soll eine Brücke geschlagen werden zwischen Dänemark und dem norddeutschen Raum und hierfür Planende, Vertretende von Herstellerfirmen und Holzbauunternehmen zusammenbringen. Schwerpunkte des Programms sind Herausforderungen und Lösungen des Holzbaus und beispielhafte Projekte sowohl aus Skandinavien als auch aus Deutschland. Das „Hamburger Holzbauforum“ und das Holzbau-Netzwerk Nord sind auf der Konferenz vertreten und haben einen Veranstaltungsblock mitgestaltet.Das Programm finden Sie unter: https://buildinggreen.eu/buildinwood-hamburg/program/

Vereinsmitglieder und weitere Interessierte erhalten auf Anfrage einen Rabatt-Code. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.buildinggreen.eu/buildinwood-hamburg

Hamburger Holzbauforum #4 SPEZIAL: Wetterschutzkonzepte – wie der Holzbau seine Schäfchen ins Trockene bekommt am 16.03.2022

Die Holzbauprojekte werden in den letzten Jahren rasant größer, höher – und, bekommen jede Menge Haustechnik. Bei größeren Bauvorhaben wird die für den Holzbau wichtige Frage nach dem Wetter- und Feuchteschutz immer komplexer. Besonders die Witterungsschutzmaßnahmen der Bauzeit fordern Planer und Ausführende heraus. Die Referenten Robert Heinicke und Martin Mohrmann berichten im Dialog von ihren Erfahrungen zu temporären Schutzmaßnahmen während der Bauphase, aber auch über den Feuchteschutz im Gebäudeinneren und stellen beispielhaft Lösungsmöglichkeiten, u.a. Überwachungs- und Monitoringsysteme vor.

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://hamburger-holzbauforum.de/

Hamburger Holzbauforum #3 – 3H – Hamburg HafenCity Holzbau – Wie klingt das? am 23.02.2022

Mindestens „3 mal H“, was jetzt nach Abstandsflächen zu Windrädern in Bayern klingt, verbindet die Themen des dritten Abends des Holzbauforums. In der ersten Hälfte werden uns die Planenden mit dem HAUT in Amsterdam ein spektakuläres neues mehrgeschossiges Holzbauprojekt vorstellen.

In der zweiten Hälfte widmen wir uns in einem weiteren Impuls und einer anschließenden Gesprächsrunde der Frage, wie dem Holzbau bei den zukünftigen großen Bauprojekten in Hamburg der Durchbruch gelingen kann und welche Bedeutung das Bauen mit Holz haben wird. Welche Erfahrungen bestehen aus den bereits realisierten Projekten der Hamburger HafenCity? Warum wurde noch nicht mehr realisiert und warum erscheint der Holzbau bei vielen Entscheidern immer noch als besonderer Exot? Welche Erkenntnisse lassen sich auf weitere Projekte wie auf dem Grasbrook, am Billebogen und in der Science City Bahrenfeld übertragen?

Programm:

  • HAUT Amsterdam
    Andreas Wemmer und Henning Klattenhoff, ASSMANN BERATEN + PLANEN GmbH
  • Holzbau in Ökobilanz und Zertifizierungssystemen
    Dr. Wolfram Trinius, Ingenieurbüro Trinius GmbH

Diskussionsrunde zum Holzbau in der Stadtplanung:

  • Dr. Andreas C. Kleinau, HafenCityHamburg GmbH
  • und den Referenten

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://hamburger-holzbauforum.de/

Qualitätssicherung Holzbau – nächstes Netzwerktreffen

Am 10. Februar 2022 haben sich die „Sachverständigen für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH)“ zum nächsten Netzwerktreffen versammelt. Neben dem Austausch zur Begleitung der steigenden Anzahl der betreuten Projekte standen verschiedene weitere Punkte auf der Agenda. So berichtete Petra Klempau von der IFB Hamburg über die Neuerungen der Hamburger Holzbauförderung für Nichtwohngebäude.

Einen großen Raum nahm die Diskussion über Konstruktionen von Flachdächern und im Sockelbereich ein, die grundsätzlich nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen und somit z.B. nicht förderfähig sein können. Die Ergebnisse des Austausches werden nun aufbereitet und bis zum nächsten Netzwerktreffen als Handreichung für Planende und Bauherren veröffentlicht.

Ein weiteres Thema waren die Erfahrungen mit der Zertifizierung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und der Einholung von FSC/PEFC-Einzelnachweisen bei Lücken in der Lieferkette / Chain of Custody (CoC).

Weitere Informationen zum Qualitätssicherungssystem sind unter https://holzbau-netzwerk-nord.de/qs

Neue Projekte gesucht

Das Holzbau-Netzwerk Nord sucht für neue Publikationen und Aktivitäten Holzbauten im norddeutschen Raum! Sie haben gerade ein Holzbau-Projekt realisiert, befinden sich im Bau oder gerade in der Planung? Dann melden Sie sich bei uns!. Füllen Sie den Steckbrief aus und senden diesen mit einem Bild und einer Bestätigung der Nutzungsrechte an uns zurück. Neben der Veröffentlichung in der Projektdatenbank melden wir uns bei Ihnen mit weiteren Optionen – eine gemeinsame Projektbesichtigung oder Baustellenbegehung, als Stationen eines “Reiseführers zu Holzbauten” oder Grundlage für einen Pressebeitrag…

(Bild: Projekt E153 des Büros keenco3)

Bewerbung als Sachverständiger Qualitätssicherung

Bis zum 18.02.2022 ist die abermalige Bewerbung für die Autorisierung zum Sachverständigen für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH) möglich.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) fördert die Verwendung von Holz in der Gebäudekonstruktion im Rahmen der Förderprogramme zum Mietwohnungsneubau und zur Modernisierung von Mietwohnungen sowie im Rahmen des Förderprogramms „Energetische Modernisierung und Holzbau für Nichtwohngebäude“.

An die geförderten Maßnahmen werden durch die IFB Hamburg neben anderen Ansprüchen auch Qualitätsansprüche gestellt, die im Zuge der Umsetzung der Baumaßnahmen eine Qualitätssicherung erforderlich machen. Daher ist diese Qualitätssicherung nach den Förderrichtlinien 2021 der unterschiedlichen Programme verpflichtend vorgesehen.

Für die Aufgabe der Qualitätssicherung werden für die IFB Hamburg Holzbauexperten als „Sachverständige für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH)“ durch die „Geschäftsstelle Qualitätssicherung Holzbau“ autorisiert.

Sollten Sie Interesse haben, so möchten wir Sie bitten, die Unterlagen Ihrer Bewerbung postalisch oder per Email bis zum 18.02.2022 an die Geschäftsstelle „Qualitätssicherung im Holzbau“ zu senden:

Geschäftsstelle „Qualitätssicherung im Holzbau“
c/o Holzbau-Netzwerk Nord e.V.
Große Elbstraße 146
22767 Hamburg

qs@holz-netz-nord.de

Die Anforderungen finden sich hier.

Nach Prüfung der Unterlagen und einer positiven Einstufung erhalten Sie eine Einladung zu einem Gespräch zu den bisherigen Erfahrungen und bestehenden Qualifikationen (ggf. anhand eines eigenen Holzbauprojektes und dessen besonderen Anforderungen) und der Diskussion von Schwachstellen und optimierten Umsetzungen anhand eines Modellvorhabens.

Diese ersten Gespräche werden voraussichtlich ab Mitte März 2022 stattfinden.

 

Hamburger Holzbauforum #2 SPEZIAL – Wo steht der Holzbau und sein Brandschutz? am 19.01.2022

Hamburger Holzbauforum #2 am 19.01.2022 – Holzbaurichtlinie, Brandschutznorm, Holzbaunorm – alle Vorschriften befinden sich in der Überarbeitung – auf dem Weg zu einer besseren Regelung für den Holzbau in den Gebäudeklassen 4 und 5. Auch die MBO wird bald geändert – an der TU München wird aus diesem Grund noch im Labor gezündelt. In der Zwischenzeit bleibt uns offenbar nur: Abwarten und Tee-Trinken. Aber, auch wenn wir Norddeutsche stoische Eigenschaften in dieser Disziplin vorweisen können, wieviel Tee sollen wir noch trinken? Wann kommen endlich Ergebnisse, um ein holzstück-weit Normalität in den technischen Baubestimmungen zu herzustellen?

Programm:

  • Brandschutz im Holzbau – Herausforderungen und Lösungen für die Praxis
    Johannes Niedermeyer, Holzbau Deutschland-Institut e.V.
  • Ein Statement der Hamburger Feuerwehr zum Thema: Holzbau und Brandschutz
    Alexander Wellisch, Feuerwehr Hamburg

Diskussionsrunde zum Brandschutz im Holzbau:

  • Christiane Hahn, HAHN Consult Ingenieurgesellschaft für Tragwerksplanung
    und Baulichen Brandschutz mbH
  • Heike Hohmann, Referatsleiterin Fachliche Steuerung,Brandschutz, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
  • und den Referenten

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://hamburger-holzbauforum.de/

Qualitätssicherung Holzbau – Sachverständige treffen sich im Netzwerk

Nachdem die “Qualitätssicherung im Holzbau” Anfang des Jahres eingeführt wurde, haben sich die derzeitigen „Sachverständige für Qualitätssicherung Holzbau (SQSH)“ zu ihrem ersten Netzwerktreffen getroffen. Pandemiebedingt als Online-Konferenz wurden u.a. die ersten Erfahrungen mit der Begleitung der betreuten Projekte ausgetauscht. Dabei konnte eine steigende Anzahl von Bauvorhaben verzeichnet werden, die sich allerdings bisher zumeist auf Projekte der Holzbauförderung der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) beschränkt. Die Vorteile der Einbeziehung von unabhängigen, holzbauerfahrenen qualitätssichernden Fachpersonen, die qualitative Mängel bei der Bauplanung und –durchführung vermeidet, durch das Mehraugenprinzip das Fehlerrisiko verringert und unnötige Kostensteigerungen vermeidet, wird bisher noch zu wenig für freifinanzierte Holzbauprojekte genutzt. 

Dabei wurde im Austausch zwischen den Teilnehmern deutlich, dass durch die Einbindung der Sachverständigen in einigen Fällen grundlegende Hinweise für eine holzbaugerechte Planung und Ausführung gegeben werden konnten. Kritisch wurde mehrfach die Situation geschildert, dass die Einbeziehung der SQSH noch nicht zu Beginn des Planungsprozesses erfolgte und dass dadurch eine Beratung erst zu spät erfolgen konnte. Resultat waren in einzelnen Fällen notwendige Umplanungen.

Das nächste Netzwerktreffen soll bereits im Februar 2022 stattfinden und sich u.a. mit der Definition von Konstruktionen beschäftigen, die grundsätzlich nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen und somit z.B. nicht förderfähig sein können.

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