FNR legt Reiseführer der besonderen Art auf

„Architekturführer – Nachhaltig Bauen in Stadt und Land“ lautet der Titel des druckfrischen Architekturführers, den die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) herausgibt. Die Broschüre stellt einen Reiseführer der besonderen Art dar. Als Nah- und Fernziele werden in Wort und Bild 48 Bauwerke vorgestellt – allesamt saniert oder neu errichtet aus Holz und natürlichen Baustoffen und mit nachhaltigen Energiekonzepten ausgestattet.Die in jüngster Vergangenheit umgesetzten Bauprojekte dokumentieren die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des nachwachsenden Baustoffes Holz und natürlicher Dämmmaterialien.

Die Broschüre ist in der Mediathek der FNR bestell- oder downloadbar und wird ergänzt durch die Internetseite architekturfuehrer.fnr.de, die weitere interessante Informationen zu den einzelnen Objekten und den jeweiligen Regionen bietet: https://architekturfuehrer.fnr.de/

Muster-Richtlinie Brandschutz veröffentlicht

Die Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Bauteile und Außenwandbekleidungen in Holzbauweise – MHolzBauRL wurde am 23.06.2021 veröffentlicht.

In der neuen MHolzBauRL werden Anforderungen an feuerwiderstandsfähige Bauteile in Holzrahmen- und Holztafelbauweise für Standardgebäude der Gebäudeklasse 4 sowie an feuerwiderstandsfähige Bauteile in Massivholzbauweise für Standardgebäude der Gebäudeklassen 4 und 5 beschrieben. Neben den neu hinzu gekommenen Anforderungen an Massivbauteile wurden auch Anforderungen an Außenwandbekleidungen aus Holz und Holzwerkstoffen bei Gebäuden der Gebäudeklassen 4 und 5 ergänzt.

Weitere Informationen und der Download beim Informationsdienst Holz.

Stellenausschreibung “Stiftungsprofessur Holzbau” an der FH Kiel

Wie bereits bekannt, wird es an der Fachhochschule Kiel eine geförderte Professur für Holzbau geben. Gefördert wird die Professur durch die Holzbaubranche selbst. Die gesamte Entwicklung und Historie dazu können Sie unter https://hbz-nord.de/2020/11/16/holzbauprofessur/ nachlesen.

Leider endete die erste Runde der Stellenausschreibung trotz qualifizierter Bewerber auch an Formalitäten des Schleswig-Holsteinischen Hochschulgesetzes erfolglos.

Somit muss die Stelle neu ausgeschrieben werden.

Der Leiter des HBZ*Nord Dipl.-Ing. Erik Preuß dazu: „Wir freuen uns weiterhin sehr über die vielen positiven Rückmeldungen und die großartige Unterstützung. Mit der neu geschaffenen Holzbauprofessur an der FH Kiel können wir mittelfristig dem Fachkräftemangel in der Holzbaubranche entgegenwirken. Es ist das Gebot der Stunde, den Holzbau mit all seinen Vorteilen auch bei uns im Norden weiter voranzubringen.“

Die Fachhochschule Kiel bietet seit dem Wintersemester 2018/2019 den Studiengang Bauingenieurwesen an; 57 Frauen und Männer starteten damals in ihr Studium. Mittlerweile sind 156 Studierende eingeschrieben, rund ein Drittel im dualen Studienmodell der FH Kiel, dem industriebegleiteten Studium. Der Studiengang wird nun um eine Holzbauprofessur erweitert – nach Ablauf der dreijährigen Förderung wird diese weitergeführt und aus dem regulären Grundhaushalt der FH Kiel finanziert.
Auch Prof. Dr. Björn Christensen, Präsident der Fachhochschule Kiel, würdigt die gemeinsame Initiative: „Diese Professur ist nur möglich geworden, weil viele aus der Bauwirtschaft, der Politik und der Hochschule gemeinsam an einem Strang gezogen haben.“

Alle Infos und die Stellenausschreibung finden Sie hier: https://hbz-nord.de/2021/06/24/stellenausschreibung-stiftungsprofessur-holzbau-an-der-fachhochschule-kiel-2/

Kreislaufwirtschaft im Holzbau beginnt

Die DERIX-Gruppe mit Stammsitz in Niederkrüchten am Niederrhein als eine der Marktführerinnen für die Herstellung verleimter Holzprodukte setzt als erstes Unternehmen mit konkreten Maßnahmen auf Klimaschutz und Zirkularität. Sie macht ab sofort die Rücknahme gebrauchter Holzbauteile aus ihrer Fertigung zum Standard. Mit der Einführung einer solchen Verpflichtung ist der erste Schritt getan für die Verwendung von Baustoffen viele Jahrzehnte nach ihrer Produktion. Dieses Konzept ist rohstoffschonend, denn Holz lässt sich einmal gewonnen im Idealfall immer wieder einsetzen.

Das Unternehmen verpflichtet sich, nach Ablauf der von seinen Kunden zu bestimmenden Gebäudelebensdauer Elemente aus Brettschichtholz- und Brettsperrholz-Elementen zurückzunehmen und für neue Konstruktionen und Bauteile wiederzuverwenden. Dies gilt ab jetzt für alle Bauwerke, bei denen diese Rahmenbedingungen bereits festgeschrieben wurden. Wird ein Gebäude demontiert, übergibt der Eigentümer eine vollständige Dokumentation der infrage kommenden Bauteile. Anhand dieser erfolgt ein Angebot in Abhängigkeit vom Zustand und der jeweils aktuellen Rohstoff-, Geräte- und Lohnkostensituation.

Die DERIX-Gruppe möchte mit diesem ersten Schritt einen neuen Standard für die gesamte Branche etablieren. Gerade der Holzbau ist besonders geeignet für eine kreislauforientierte Bauwirtschaft. Es ist davon auszugehen, dass das Cradle-to-Cradle-Prinzip Einfluss auf die Planung von Gebäuden haben wird, da Bauherren und Investoren ein wachsendes Interesse für die Rückbaufähigkeit ihrer Konstruktionen entwickeln werden.

Holzbau-Netzwerk Nord startet Seminarreihe

Das Holzbau-Netzwerk Nord möchte mit einem regelmäßigen Fortbildungsangebot einen Beitrag zur Qualifizierung von Planenden leisten. Dies soll eine hohe Qualität beim Bauen mit Holz sicherstellen.

Hierzu wird in Kooperation mit dem Holzbauzentrum*Nord eine online Seminarreihe zu unterschiedlichen Aspekten des Planungs- und Bauablaufes und den unterschiedlichen Planungsaufgaben im Holzbau angeboten. Diese sechs inhaltlich zusammenhängenden Seminarmodule geben einen kontinuierlichen und vertieften Überblick über das Bauen mit Holz und beschäftigen sich unabhängig voneinander mit verschiedenen Fragestellungen.

Die Termine sind:

  • Modul 1: Systemfindung in der Holzbauplanung – 14.06.2021 *AUSGEBUCHT*
  • Modul 2: Optimierte Planungsprozesse im Holzbau – integral und mit BIM – 27.07.2021
  • Modul 3: Arbeitsvorbereitung im Holzbau – ohne sie gibt es kein Holzgebäude! – 10.08.2021
  • Modul 4: Holzbauaufgaben II – Mehrgeschossiges Wohnen ab Gebäudeklasse 4 – geplant in KW 34
  • Modul 5: Holzbauaufgaben II – Aufstockungen und Dachgeschossausbau – geplant in KW 35
  • Modul 6: Holzbauaufgaben III – Alles zu Gebäudehülle und Balkone/Loggien. – 14.09.2021

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie unter https://hbz-nord.de/seminare-hnn-uebersicht/

Die Seminarreihe wird gefördert durch die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg.

Beispiel Statisches Konzept /Quelle: ASSMANN Beraten und Planen AG

Sieger des Bundeswettbewerbs HolzbauPlus stehen fest!

Bereits zum fünften Mal hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den HolzbauPlus-Wettbewerb ausgelobt. Ziel ist es, zu einer breiteren Akzeptanz für das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen beizutragen.

Die Resonanz auf den Wettbewerb spiegelt diese Entwicklung wider. Insgesamt 198 Projekte wurden eingereicht. Aus den Einreichungen wählte eine vom BMEL berufene unabhängige Wettbewerbsjury unter dem Vorsitz des Architekten Frank Lattke die Preisträger aus. Sie erhalten ein Preisgeld von insgesamt 50.000€.

Die ausgezeichneten Bauprojekte sind: 

  • Wohnungsbau MFH/Neubau: Walden 48 (Berlin)
  • Wohnungsbau EFH/Neubau: Der kleine Prinz (Bayern)
  • Wohnungsbau EFH/Sanierung:Sanierung Gesindehaus Kapellendorf (Thüringen)
  • Öffentliche Bauten/Neubau:Schulzentrum Odelzhausen (Bayern)
  • Öffentliche Bauten/Sanierung: Ökologisch nachhaltiger Dachgeschossausbau (Baden-Württemberg)
  • Gewerbliche Bauten/Neubau: Erweiterung Werk II elobau (Baden-Württemberg)
  • Gewerbliche Bauten/Sanierung: Güterbahnhof Remagen (Rheinland-Pfalz)
  • Sonderpreis Innovation: BUGA Holzpavillon (Baden-Württemberg)
  • Sonderpreis für Kindertagesstätten: Neubau Verbundeinrichtung Kita Stadtspatzen + Pädagogisches Forum (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Sonderpreis Strohgedämmte Gebäude: Wohnprojekt SPEICHERBOGEN (Niedersachsen)

Eine Broschüre mit allen Preisträgern und allen Wettbewerbsteilnehmern findet sich hier: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/HolzbauPlus2020.html

Auf der Website zum Wettbewerb ist auch ein Film mit den Preisträgern zu finden: https://www.holzbauplus-wettbewerb.info/

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur – Bewerbung bis zum 15. Juni 2021

Bereits zum neunten Mal prämieren die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. herausragende und beispielhafte Leistungen im Bausektor, die den Wandel aktiv mitgestalten. Gesucht werden bis zum 15. Juni 2021 Gebäude, die sich durch eine hohe gestalterische Qualität, innovative Lösungen und eine ganzheitliche Nachhaltigkeit auszeichnen. Die Preisverleihung findet am 3. Dezember 2021 im Rahmen des 14. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf statt.

Die Auszeichnung wird unterstützt durch die Bundesarchitektenkammer, den Bund Deutscher Architekten und die Bundesstiftung Baukultur sowie Caparol.

Weitere Informationen unter www.nachhaltigkeitspreis.de/architektur _blank

Deutscher Holzbaupreis 2021 – Einreichungsfrist am 23. Mai!

In rund sechs Wochen endet die Einreichungsfrist für den Deutschen Holzbaupreis! Noch bis zum 23. Mai 2021 können sich ArchitektInnen, TragwerksplanerInnen, BauherrInnen und Holzbauunternehmen mit ihren realisierten Holzbauprojekte aus den vergangenen zwei Jahren um den Preis bewerben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro.

Der renommierte Deutsche Holzbaupreis wird alle zwei Jahre von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes ausgelobt.

Mit dem Deutschen Holzbaupreis werden realisierte Gebäude und Gebäudekomponenten, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen, ausgezeichnet. Sie zeigen zudem, welche vielfältigen und unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten bestehen, den Baustoff Holz gewinnbringend einzusetzen. Die einzureichenden Bauprojekte (Bauwerke) sollen von hoher gestalterischer Qualität sein und, im Sinne der Nachhaltigkeit, umweltfreundliche und ressourcensparende Aspekte berücksichtigen. Die Auslobung erfolgt in den Kategorien Neubau, Gebäude im Bestand sowie innovative Planungs- und Baukonzepte.

Verliehen wird der Deutsche Holzbaupreis am 28. September 2021 auf der LIGNA.21, dem Branchentreffpunkt der Holzbe- und verarbeitenden Industrie, in Hannover.

Alle Informationen zu den Teilnahmekriterien, dem Bewerbungsverfahren und der Vergabe des renommierten Deutschen Holzbaupreises sind auf der Website www.deutscher-holzbaupreis.de hinterlegt. Dort können Teilnehmer ihre Bewerberprojekte und alle für die Bewerbung wichtigen Unterlagen hochladen.

Neue Förderrichtlinie klimafreundliches Bauen mit Holz

Die Richtlinie „Förderung des Klimafreundlichen Bauens mit Holz“ wurde heute im Bundesanzeiger veröffentlicht und tritt am 04.03.2021 in Kraft. Unternehmen und Cluster-Organisationen können Anträge auf Zuwendungen ab sofort bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) einreichen.

Für die überwiegend klein- und mittelständisch strukturierte Holzbaubranche (einschl. Holzbauplaner) ist die beschleunigte Einführung und Verbreitung moderner Technologien notwendig, um angesichts des rasanten technologischen Wandels hin zu Anwendungen im Bereich Digitalisierung, Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten und damit ein angemessenes wirtschaftliches Wachstum und einen hohen Beschäftigungsstand zu sichern. Dabei werden zunehmend Aspekte der Material- und Energieeffizienz sowie zur Integration von Umwelt- und Ökobilanzdaten in den Geschäftsprozess relevant. Gleichzeitig stellen die steigende Nachfrage und der Bedarf nach komplexen Bauvorhaben (z. B. im Bereich des mehrgeschossigen Wohnungsbaus) die Unternehmen vor neue Herausforderungen: Sie erfordern neben technologischen Veränderungen zudem eine Anpassung von Strukturen und Kapazitäten im Bereich des traditionellen Holzbaus.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist sich dieser enormen Herausforderungen bewusst, die es in unterschiedlichem Ausmaß von der Wald-, Forst- und Holzwirtschaft zu bewältigen gilt. Aus diesem Grund hat sich das BMEL zum Ziel gesetzt, unterstützende Maßnahmen im Wald- und Holzbereich anzubieten. Die Förderung ist eingebettet in das Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket der Bundesregierung und soll neben der Konjunkturbelebung positive Lenkungswirkung in den Zukunftsthemen Digitalisierung, Ressourceneffizienz und Klimaschutz entfalten.

Förderfähig ist zum einen die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen, die vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen, Verfahren und Dienstleistungen unterstützen oder solche, die zur unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit beim Bauen mit Holz führen.
Unternehmen sollen damit in die Lage versetzt werden, Hemmnisse und Strukturnachteile beim klimafreundlichen Holzbau zu überwinden, ihren Material- und Energieaufwand zu optimieren sowie Aspekte der Umwelt- und Ökobilanzen in die Geschäftsabläufe zu integrieren. Unterstützt werden beispielsweise Beratungen zur Nutzung von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik beim seriellen und modularen Bauen oder zur Bewertung und Analyse der Rückbau- und Recyclingfähigkeit von Bauprodukten und Bauten.

Ein zweiter Förderschwerpunkt richtet sich auf die Unterstützung so genannter Innovationscluster. Bestehende oder neu zu gründende Zusammenschlüsse unabhängiger Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft sind förderfähig, wenn sie Unternehmen der kleinstrukturierten Branche Wege überbetrieblicher Zusammenarbeit eröffnen und Zugang zu Know-How und Transfer aktueller Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung beim klimafreundlichen Holzbau ermöglichen. Dazu gehören u. a. die Entwicklung von Weiterbildungskonzepten für Unternehmer etwa auf dem Gebiet der Digitalisierung, die Konzeptentwicklung zur Kooperation zwischen Hochschulen und Clusterunternehmen oder die Schaffung von Web-Plattformen zum Wissenstransfer aus der Holzforschung in die Unternehmen.

Weitere Informationen, die Förderrichtlinie und die Antragsformulare auf https://www.fnr.de/projektfoerderung/klimafreundliches-bauen-mit-holz

Thema beim Hamburger Holzbauforum: Waldzustandsbericht 2020

In jährlichen Stichprobenerhebungen wird für den Waldzustandbericht der Kronenzustand deutscher Wälder bewertet. Dadurch können Veränderungen und Risiken erkannt und wichtige Entscheidungen zum Schutz des Waldes getroffen werden.

Neben den Veröffentlichungen in der Presse zum “Waldzustandsbericht 2020” war der Zustand des deutschen Waldes auch Thema des Hamburger Holzbauforums “Zukunft mit Holzbau” mit 260 Teilnehmern am 24.02.2021.

Prof. Dr.-Ing. Annette Hafner, DGNB-Auditorin und Professorin für Ressourceneffizientes Bauen in der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Alain Paul vom Verband Deutscher Forstbaumschulen e.V., Holzbauunternehmer Tillmann Schütt von Gebr. Schütt KG und Holzhändler Bernd Jorkisch von Bernd Jorkisch GmbH & Co. KG diskutierten engagiert und trotzdem zuversichtlich über die Zukunft des Waldes, auch als Ressourcen für den hiesigen Holzbau.

Zur weiteren Information:

Ein Drittel der Landesfläche Deutschlands (11,4 Millionen Hektar) ist mit Wald bedeckt. Die häufigsten Baumarten in Deutschland sind die Nadelbäume Fichte (25 Prozent) und Kiefer (23 Prozent), gefolgt von den Laubbäumen Buche (16 Prozent) und Eiche (11 Prozent). (Quelle: Kohlenstoffinventur 2017). Der Kronenzustand hat sich 2020 im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr weiter verschlechtert.

Die anhaltende Dürre in den Vegetationszeiten 2018 – 2020 hat verbreitet dazu geführt, dass die Blätter vorzeitig abgefallen sind. Bei der Fichte begünstigte sie, dass sich Borkenkäfer weiter massenhaft vermehren. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Absterberate nochmals gestiegen. Vor allem unsere alten Wälder (>60 Jahre) sind betroffen.

Weitere Informationen und die Waldzustandsberichte des Bundes und der Länder unter https://www.bmel.de/DE/themen/wald/wald-in-deutschland/waldzustandserhebung.html

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