Start frei für die Auslobung des Deutschen Holzbaupreises 2021

Ab sofort können Interessenten ihre Bewerberprojekte um den Deutschen Holzbaupreis 2021 einreichen. Auf der jetzt freigeschalteten Website www.deutscher-holzbaupreis.de sind alle Informationen zu den Kriterien, dem Bewerbungsverfahren und der Vergabe des renommierten Deutschen Holzbaupreises hinterlegt. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat lobt Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes den Deutschen Holzbaupreis 2021 aus. In Zusammenarbeit mit weiteren Branchenpartnern der deutschen Forst- und Holzwirtschaft sowie den Holzbau Deutschland Leistungspartnern wird der Deutsche Holzbaupreis unter der Marke des INFORMATIONDIENST HOLZ vergeben.

Mit dem Deutschen Holzbaupreis werden realisierte Gebäude und Gebäudekomponenten, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen, ausgezeichnet. Sie zeigen zudem, welche vielfältigen und unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten bestehen, den Baustoff Holz gewinnbringend einzusetzen. Die einzureichenden Bauprojekte (Bauwerke) sollen von hoher gestalterischer Qualität sein und, im Sinne der Nachhaltigkeit, umweltfreundliche und ressourcensparende Aspekte berücksichtigen. Die Auslobung erfolgt in den Kategorien Neubau, Gebäude im Bestand sowie innovative Planungs- und Baukonzepte.

Am Deutschen Holzbaupreis können Architekten, Tragwerksplaner und Bauherren sowie Holzbauunternehmen, die Bauwerke bzw. Bausysteme planen, entwickeln und/oder herstellen, teilnehmen. Für die Kategorie “Komponenten/Konzepte” sind zudem Einzelpersonen, Arbeitsgruppen, Institutionen aus Forschung, Entwicklung und Lehre oder Betriebe und Unternehmen aufgerufen, ihre Projekte einzureichen. Voraussetzung ist, dass die eingereichten Projekte zwischen Februar 2019 und dem Abgabetermin in Deutschland fertiggestellt bzw. erforscht und entwickelt wurden. Die Frist zur Einreichung von Projekten für den Deutschen Holzbaupreis endet am 31. Januar 2021. Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro. Die Bewertung der eingereichten Projekte übernimmt eine unabhängige Fach-Jury, der sowohl namhafte Architekten als auch Branchenvertreter angehören.

Der renommierte Deutsche Holzbaupreis wird alle zwei Jahre ausgelobt. Er gilt als die wichtigste Auszeichnung für Gebäude aus Holz in Deutschland. Die Preisverleihung erfolgt auf der Weltleitmesse LIGNA 2021, dem zentralen Branchentreffpunkt der Holzbe- und -verarbeitenden Industrie, die ursprünglich für den Mai 2021 geplant war, nun aber aufgrund der Corona-Situation vom 27. Sptember bis 1. Oktober 2021 stattfinden soll.

Die Preisträger des Deutschen Holzbaupreises 2021 werden in den kommenden zwei Jahren in einer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt fachlich und finanziell geförderten Wanderausstellung “HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR – Entwerfen, Konstruieren und Bauen mit Holz” präsentiert. Diese wird im Anschluss an ihre Eröffnung auf der LIGNA 2021 ihre Reise durch Deutschland antreten und kann kostenfrei zur Präsentation beispielsweise bei Messen, Ausstellungen, im Rahmen von Fachtagungen o.ä. bei Holzbau Deutschland ausgeliehen werden.

Alle Informationen und Unterlagen zum Deutschen Holzbaupreis 2021 finden Sie auf der Internetseite: www.deutscher-holzbaupreis.de

Holzbau bei der Online-Fachkonferenz “Effiziente Gebäude 2020” vom 3. bis 25.11.2020

Die Fachkonferenz “Effiziente Gebäude” findet 2020 erstmals online statt. Vom 3. bis zum 25. November 2020 bieten neun Online-Seminare und eine Abschlusstagung den TeilnehmerInnen die Möglichkeit sich aktiv fortzubilden und Ihr digitales Netzwerk auszubauen.

Neben den Vortragsveranstaltungen wird ein digitales Ausstellerforum und die Möglichkeit des Chats mit Referenten und Ausstellern geboten.

Weitere Informationen und Anmeldung zur gesamten Online-Tagung unter https://effizientegebaeude.de

An unterschiedlichen Terminen ist auch der Holzbau Thema:

  • 10.11.2020 – Nachhaltige Projekte vom Quartier bis zum Einzelgebäude:
    u.a. mit “Plusenergie im Praxistest – Das Newtonprojekt Berlin” | Christoph Deimel, DeO Deimel Oelschläger Architekten GmbH
  • 23.11.2020 – Mit Holz bauen: die Vielfalt der Möglichkeiten:
    • “Clubhaus eines Sportvereins in Holzbauweise” | Heiner Zwiebelmann, 1. Vorsitzende des SV Nettelnburg/Allermöhe & Volker Petters, BP Architekten
    • “Kindergarten in Holzbauweise” | Sabine Zippel, Mouse House GmbH & Co KG und Martin Gehrmann, Holzbau Gehrmann GmbH
    • “Neubau der euregon AG – Bürogebäude in Buchenholz” | Frank Lattke, Lattke Architekten & KEIMFARBEN
    • “Höchste Sicherheit mit Hygrobridtechnologie” | Jörg Wollnow, SIGA Cover GmbH Deutschland
  • 24.11.2020 – Nachhaltige Baustoffe im Visier – Was können Stroh und Co.?:
    u.a. mit “Die Vielfalt der Fördermöglichkeiten von nachwachsenden Baustoffen durch das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe (FPNR)” | Anne Warda, Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e.V.
  • 25.11.2020 – Abschlusstagung:
    u.a. mit “Gare Maritime – Moderner Holzbau belebt ehemals größten Güterbahnhof Europas” | Anders Uebelhack, ZÜBLIN Timber GmbH

 

 

Countdown im Bundeswettbewerb HolzbauPlus läuft – jetzt noch bis 1. September bewerben

Bundeswettbewerb zum Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen – Preise in Höhe von insgesamt 50.000 Euro ausgelobt

Bauherren, die bei Neubau und Sanierung auf Holz und weitere nachwachsende Rohstoffe sowie auf intelligente Energiekonzepte setzen, können sich jetzt noch um einen Preis beim Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2020 bewerben.

Der Wettbewerb wird seit 2012 alle zwei Jahre vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgelobt und vom Projektträger des BMEL, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) betreut.

Es stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 50.000 Euro in Aussicht, um die sich öffentliche, private und gewerbliche Bauherren in den Kategorien „Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser“, „Wohnungsbau Einfamilienhäuser“ und „Öffentliche und gewerbliche Bauten“ bewerben können. Erstmals ist ein „Sonderpreis für Kindertagesstätten“ ausgelobt, der sich an öffentliche und freie Träger richtet. Diese sollten neben dem Bauen oder Sanieren mit nachwachsenden Rohstoffen den Nachhaltigkeitsgedanken auch bei Ausstattung und Freiflächengestaltung, in Ernährungs- und pädagogischen Konzepten berücksichtigen.

Die zur Prämierung eingereichten Objekte müssen zwischen August 2015 und August 2020 mit Holz und weiteren nachwachsenden Rohstoffen saniert, umgebaut oder neu errichtet und fertiggestellt worden sein. Unter anderem gehen auch Nutzungskonzept, Klimaschutzeffekte und der verantwortungsvolle Umgang mit Flächen und Ressourcen in die Bewertung mit ein.

Die ausgezeichneten Bauprojekte sollen deutliche Anreize für eine neue Holzarchitektur geben und den verstärkten Einsatz von Holz im Baubereich z. B. für eine zügige Bereitstellung von in Ballungsgebieten benötigtem Wohnraum befördern. Neben Holz sind ausdrücklich weitere nachwachsende Baustoffe bei Fassade, Dämmung und Ausbau erwünscht.

Die Bewerbungsunterlagen nimmt die FNR bis zum 1. September 2020 auf dem Postweg entgegen (Datum des Poststempels). Zuvor ist eine Online-Registrierung auf https://www.holzbauplus-wettbewerb.info/online-einreichung/ nötig.

Mehr Informationen: www.holzbauplus-wettbewerb.info

100 Millionen Euro für den Holzbau aus dem Corona-Konjunkturpaket

Bundesregierung stellt Mittel aus dem Corona-Konjunkturpaket zur Verfügung

Für die Anpassung des deutschen Waldes an den Klimawande haben Bund und Länder bereits rund 800 Millionen Euro bis 2023 aus den Finanzmitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) bereitgestellt.

Jetzt kommen nochmals 700 Millionen Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket hinzu – und davon soll auch der Holzbau profitieren. Mit 100 Millionen Euro daraus sollen Maßnahmen zur Modernisierung der Holzwirtschaft und die Stärkung des klimafreundlichen Bauens mit Holz gefördert werden. Der Fokus soll dabei laut Bundeslandwirtschaftsministerium auf Chancen der Digitalisierung und Standardisierung bei Prozessen und Produkten, aber auch auf den Erfordernissen zur Optimierung von Verfahren und Techniken z.B. im Bereich der verstärkten Laubholzverwendung liegen. Schon seit mehreren Jahrzehnten wird der Laubholzanteil in den Wäldern kontinuierlich erhöht. Dies wird vor dem Hintergrund des Klimawandels weiter propagiert.

Auch die Länder stellen für den Umbau der Wälder und die Förderung des Holzbaus Geld zur Verfügung. So hat Nordrhein-Westfalen Mitte Juli zusätzliche Sondermittel in Höhe von 28 Millionen Euro angekündigt. Auch davon soll ein Teil “zur Stärkung der Forst- und Holzwirtschaft in den Bereichen Digitalisierung und Holzbau sowie in der Aus- und Fortbildung” verwendet werden, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte.

(https://informationsdienst-holz.de/aktuelles/details/100-millionen-euro-fuer-den-holzbau/)

Thünen Report 78: Bauen mit Holz: Viele Erfolge und noch viel Potenzial

Neuer Thünen Report gibt Überblick über Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten

Die Rahmenbedingungen für das Bauen mit Holz haben sich in den zurückliegenden Jahren spürbar verbessert. Zu diesem Schluss kommen die Autoren des jetzt vorgelegten Thünen Reports 78 zur Entwicklung der Rahmenbedingungen für das Bauen mit Holz in Deutschland. Zugleich bestehe weiteres Potenzial für die gesamte Holzbaubranche.

Wie die Studie hervorhebt, bekommen die Klimawirkungen von Bauprojekten bei den Auftraggebern der öffentlichen Hand einen zunehmend großen Stellenwert. Dabei gelten Klimaschutzkonzepte vor allem auf kommunaler oder Landesebene als wichtige Treiber. Auch auf Bundesebene wachsen die Bestrebungen, bei eigenen Gebäuden der öffentlichen Vorbildfunktion gerecht zu werden. Das zeigt sich etwa in der Weiterentwicklung des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB).

Unverzichtbar für die Koordinierung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und den Transfer von Wissen in die Praxis sind breit angelegte Initiativen wie der Dialogprozess zur Charta für Holz 2.0, bei dem Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammenarbeiten.

Auch das Bauordnungsrecht kann zur weiteren Entwicklung des Holzbaus beitragen. Die Gesetzgebungskompetenz liegt hier bei den Ländern. Jedes Bundesland hat eine eigene Landesbauordnung, die sich zwar an einer bundesweiten Musterbauordnung orientiert, aber länderspezifische Regelungen aufweist und in unterschiedlichem Maße den aktuellen Stand der Technik einbezieht. Mehrere Bundesländer haben dies bereits als Hemmnis erkannt und Anpassungen im Landesbaurecht vorgenommen, andere ziehen nach. Die Arbeitsgruppe “Bauen mit Holz in Stadt und Land” im Charta-Dialogprozess hat für diesen Harmonisierungsprozess wichtige Empfehlungen formuliert.

Eine weitere Herausforderung für den Holzbau – wie für das gesamte Handwerk – ist die Ausbildung von Fachkräften. Zwar ist die Zahl der Beschäftigten im Cluster Forst & Holz seit 2012 um 7,5 Prozent gestiegen, doch hängt die Situation bei den Auszubildenden stark vom jeweiligen Ausbildungsberuf ab. So gibt es für den Tischlerberuf deutschlandweit mehr Bewerber als Ausbildungsplätze, bei der Zimmerei hingegen ist die Situation regional verschie­den. Im Süden gibt es einen Bewerberüberhang, im Norden ist es umgekehrt. Um zukunftsfähig zu bleiben, muss die Branche kontinuierlich in die Mobilisierung junger Menschen investieren.

Das Thünen-Institut für Holzforschung begleitet und evaluiert den Charta-Prozess wissenschaftlich. Ziel ist es unter anderem, Lern- und Entscheidungsprozesse für die Gestaltung der Charta für Holz 2.0 zu unterstützen. Der jetzt erschienene Thünen Report 78 zur Entwicklung der Rahmenbedingungen für das Bauen mit Holz in Deutschland gibt einen aktuellen Überblick über die gesamte Holzbaubranche. Befragt wurden dazu 21 Experten aus allen Bereichen des Holzbaus – von Architekten über Clustermanager und Hochschul-Professoren bis hin zu Länderreferenten für nachhaltiges Bauen sowie Wirtschafts- und Umweltschutzvertreter.

Publikation: http://www.thuenen.de/de/infothek/publikationen/thuenen-report/

Quelle: https://informationsdienst-holz.de/aktuelles/details/bauen-mit-holz-viele-erfolge-und-noch-viel-potenzial/

München: Stadtrat beschließt neues Holzbauquartier

Der Münchner Stadtrat hat beschlossen, für den Teilbereich des Kreativfeldes im Kreativquartier an der Dachauer Straße/Schwere-Reiter-Straße die Vergabe von zwölf Bauquartieren sowie eines Mischgebietes einzuleiten. Insgesamt handelt es sich hierbei um Flächen für zirka 370 Wohneinheiten (WE), die alle in Holzbauweise errichtet werden sollen.

“Nachdem in Deutschlands größter Holzbausiedlung im Prinz-Eugen-Park nach und nach alle Wohnungen bezogen werden, hat der Stadtrat nun ein weiteres Holzbauprojekt auf den Weg gebracht. Die Wohnbebauung ist ein wichtiges Bindeglied zum benachbarten Kreativlabor und der angrenzenden Schule, in der eine KiTa integriert ist und wird den Rohstoff Holz sicher einmal gut repräsentieren. Mit dem heutigen Beschluss wird nicht nur die ökologische Bauweise festgesetzt. Insbesondere können bezahlbare Wohnungen für die unterschiedlichsten Haushalte entstehen”, erklärte Stadtbaurätin Elisabeth Merk.

Es sei beabsichtigt, Grundstücksflächen mit einem Baurecht von knapp der Hälfte der Gesamtgeschossfläche mittels In-House-Vergabe an die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG zu vergeben. Im Rahmen dieses Bauprojekts sollen zirka 190 Wohnungen geschaffen werden. Darin integriert sind ein Nachbarschaftstreff, ein Projekt der zielgruppenorientierten einkommensorientierten Förderung, ein Projekt sorgende Hausgemeinschaft mit acht bis zehn Wohnungen und eine Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen.

Flächen mit einem Baurecht von zirka 34 Prozent des Gesamtbaurechts (zirka 124 Wohneinheiten) werden für Baugenossenschaften und Mietshäuser-Syndikate ausgeschrieben. Schließlich sind Flächen mit einem Baurechtsanteil von zirka 16 Prozent (zirka 62 Wohneinheiten) für Bauträger des Konzeptionellen Mietwohnungsbaus (KMB) vorgesehen.

Für diese beiden Zielgruppen beginnen demnächst die Ausschreibungsverfahren. Dabei handelt es sich um Konzeptausschreibungen, bei denen bestimmte Grundvoraussetzungen zu erfüllen sind, insbesondere die Errichtung der Wohngebäude in Holzbauweise. Darüber hinaus gibt es Auswahlkriterien, die maßgeblich für die Zuschlagserteilung sein werden. Diese sind beispielsweise ein sparsamer Wohnflächenverbrauch sowie gemeinschaftsfördernde Maßnahmen für die Bewohnerschaft bei den Baugenossenschaften.

(Bild: GSP Architekten)

Baunetz Wissen: Neue Holzbau-Plattform ist online

Baunetz und INFORMATIONSDIENST HOLZ erweitern ihr Angebot.

Bestandteil des deutschsprachigen Online-Portal im Bausektor “Baunetz” ist das Fachportal “Baunetz Wissen”, das bereits seit 1999 Fachinformationen zu Kernthemen des Bauens anbietet.

Nur ein Kapitel unter den vielen Baustoffgruppen war bis jetzt ungeschrieben: Holz. Diese Aufgabe übernehmen seit Januar dieses Jahres der Informationsverein Holz, das Holzbau Deutschland-Institut und die Studiengemeinschaft Holzleimbau in enger Zusammenarbeit mit der Redaktion von “Baunetz”. Mit Hilfe anerkannter Autoren kompetent und umfassend erarbeitet, ist das Ergebnis seit 8. November unter www.baunetzwissen.de/holz zu finden. Nach diesem ersten Schritt werden die Inhalte weiter ausgebaut. Die laufenden Kosten für dieses umfangreiche Projekt tragen die drei Organisationen.

Das Kapitel “Holz” ist eines von derzeit 30 Einzelportalen in “Baunetz Wissen”. Es bietet Unterstützung bei der Planung und Ausführung von Bauvorhaben, dient als Nachschlagewerk und Inspirationsquelle. Neben Fachinformationen und anschaulichen Architekturprojekten wird hier über neue Entwicklungen und Produkte, über Studien und Forschungsvorhaben berichtet.

“Baunetz Wissen” stellt Publikationen und Arbeitshilfen vor, berichtet über Weiterbildungsangebote, Wettbewerbe und Beratungsstellen. Buchrezensionen geben Aufschluss über einschlägige Fachliteratur.

Weitere Informationen unter www.informationsdienst-holz.de/aktuelles/details/baunetz-wissen-neue-holzbau-plattform-ist-online.

Holzbau in der Tagesschau

Die Bauminister der Länder wollen den Einsatz von Holz beim Bauen erleichtern. Es geht auch um eine Anpassung der Bauordnung. Das Ziel: Bauen klimafreundlicher machen.

Die Tagesschau berichtet ausführlich über verschiedene Aspekte des Bauens mit Holz.

Dabei ist auch ein Interview mit Sebastian Rüter vom Thünen-Institut in Hamburg und, auf Vermittlung des Holzbau-Netzwerk Nord e.V., ein Live-Interview mit Denny Ohnesorge, Geschäftsführer Deutscher Holzwirtschaftsrat.

 

 

Hier der gesamte Beitrag: https://www.tagesschau.de/inland/bauen-mit-holz-101.html

Holz-Hochhäuser für die Messestadt München

Die Süddeutsche Zeitung meldet, dass die Messestadt Riem ein neues städtebauliches Markenzeichen bekommen könnte. Wo sich heute zwischen den Messehallen und dem südlich angrenzenden Wohngebiet Freiflächen befinden, soll ein Band mit elf Hochhäusern in Holzbauweise entstehen. Die Höhe der einzelnen Gebäude variiert zwischen 45 und 60 Metern. Vorgesehen sind erschwingliche Mietwohnungen, Räume für innovative Unternehmen oder für die Stadtverwaltung.

Mehr beim Informationsdienst Holz: https://informationsdienst-holz.de/aktuelles/details/holz-hochhaeuser-fuer-die-messestadt/

 

Bildquelle: Mahl Gebhard Konzepte mit Sauerbruch Hutton

Hölzerne Hybride von Kaden + Lager im Baunetz

Das Baunetz berichtet über die drei Gebäude unter dem Projekttitel „UH – Urbaner Holzbau“ von Kaden + Lager in Berlin:

“Holzbauweise im Sozialen Wohnungsbau ist in Deutschland bisher noch eine immer Seltenheit. Zu teuer, zu experimentell. Dabei kann der nachhaltige Baustoff ressourcenschonende, wirtschaftliche und innovative Lösungen bieten, wie beispielsweise jüngere Projekte aus der Schweiz zeigen. Die Berliner Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE traut sich was und lässt derzeit in Berlin-Adlershof über 1.000 Wohnungen mit gefördertem Anteil in Holzhybridbauweise errichten. Drei Gebäude unter dem Projekttitel „UH – Urbaner Holzbau“ wurden nun im März 2019 fertiggestellt, für die Planung und Umsetzung zeichnen die auf Holzbau spezialisierten Architekten von Kaden + Lager (Berlin) und der Generalübernehmer Brüninghoff (Heiden) verantwortlich. Das Projekt passt gut zur aktuellen Diskussion über die Berliner Wohnungspolitik und die Frage, ob auch nach der Einführung einer Mietobergrenze qualitativ hochwertiger Neubau möglich sei.”

Mehr: https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Gefoerderter_Wohnungsbau_von_Kaden_Lager_in_Berlin_6976671.html?wt_mc=nla.2019-08-27.meldungen.cid-6976671

 

Fotos: Brüninghoff, Dombrowsky

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