Kreislaufwirtschaft im Holzbau beginnt

Die DERIX-Gruppe mit Stammsitz in Niederkrüchten am Niederrhein als eine der Marktführerinnen für die Herstellung verleimter Holzprodukte setzt als erstes Unternehmen mit konkreten Maßnahmen auf Klimaschutz und Zirkularität. Sie macht ab sofort die Rücknahme gebrauchter Holzbauteile aus ihrer Fertigung zum Standard. Mit der Einführung einer solchen Verpflichtung ist der erste Schritt getan für die Verwendung von Baustoffen viele Jahrzehnte nach ihrer Produktion. Dieses Konzept ist rohstoffschonend, denn Holz lässt sich einmal gewonnen im Idealfall immer wieder einsetzen.

Das Unternehmen verpflichtet sich, nach Ablauf der von seinen Kunden zu bestimmenden Gebäudelebensdauer Elemente aus Brettschichtholz- und Brettsperrholz-Elementen zurückzunehmen und für neue Konstruktionen und Bauteile wiederzuverwenden. Dies gilt ab jetzt für alle Bauwerke, bei denen diese Rahmenbedingungen bereits festgeschrieben wurden. Wird ein Gebäude demontiert, übergibt der Eigentümer eine vollständige Dokumentation der infrage kommenden Bauteile. Anhand dieser erfolgt ein Angebot in Abhängigkeit vom Zustand und der jeweils aktuellen Rohstoff-, Geräte- und Lohnkostensituation.

Die DERIX-Gruppe möchte mit diesem ersten Schritt einen neuen Standard für die gesamte Branche etablieren. Gerade der Holzbau ist besonders geeignet für eine kreislauforientierte Bauwirtschaft. Es ist davon auszugehen, dass das Cradle-to-Cradle-Prinzip Einfluss auf die Planung von Gebäuden haben wird, da Bauherren und Investoren ein wachsendes Interesse für die Rückbaufähigkeit ihrer Konstruktionen entwickeln werden.

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