HoHo Wien bei SpiegelOnline

Spiegel Online berichtet über das HoHo in Wien:

“Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht: Das Hochhaus im 22. Bezirk von Wien, etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, ist ein Rekordprojekt. Mit seinen 84 Meter Höhe ist es in Zeiten von Wolkenkratzern wie dem Burj Khalifa in Dubai mit 828 Metern oder dem Shanghai Tower mit 632 Metern vergleichsweise klein. Doch das “HoHo”, wie das Holzhochhaus in Wien genannt wird, ist das höchste Hochhaus der Welt, das aus Holz gefertigt wurde.”

Mehr: https://www.spiegel.de/wirtschaft/oesterreich-in-wien-steht-das-hoechste-hochhaus-aus-holz-a-1283032.html

 

Foto: Michael Nagl / Wien II

COBE planen CO2-neutrales Museum aus Holz in Lund – am 23.10.2019 beim Hamburger Holzbauforum

Auf einem rechteckigen Glassockel sitzt eine vollständig geschlossene Holzbox mit konkavem, teilweise begehbarem Dach, in dessen Mitte sich ein kreisrunder, dicht bewachsener Innenhof öffnet – so soll es aussehen, das neue, CO2-neutrale Science Center für die südschwedische Stadt Lund. Bis 2024 soll das Projekt fertiggestellt werden.

Was das Thema Nachhaltigkeit betrifft, so soll das Gebäude Vorbildcharakter haben: Als Baumaterial sind vorgefertigte Elemente aus Brettsperrholz geplant. Das nach innen gewölbte, 1.600 Quadratmeter fassende Dach soll bis auf die runde Besucherplattform mit Solarzellen bedeckt werden, sodass das Museum die von ihm benötigte Energie selbst produzieren kann. Das runde, nach oben offene Atrium fasst einen üppigen Garten, der helfen soll, CO2 zu absorbieren. Beheizt wird das Science Center mithilfe eines sogenannten Ectogrid-Energiesystems, das die Überschusswärme des benachbarten ESS nutzt.

COBE werden das Hamburger Holzbauforum am 23. Oktober 2019 als Referenten besuchen.

Mehr zum Museum in Lund: https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-COBE_planen_CO2-neutrales_Museum_in_Lund_6935601.html?

Bild: COBE

Rekordholzhaus in Tokio

In Tokio soll bis 2041 das absolut höchste Holzhochhaus der Welt entstehen. Mit 70 Stockwerken und 350 Metern Höhe wird das Projekt damit auf lange Zeit alle Rekorde brechen.

Was heute noch Zukunftsmusik ist, wird sich in den nächsten 22 Jahren, geht es nach dem japanischen Forstunternehmen Sumitomo Forestry, als überaus reale Gegenwart präsentieren. Zu seinem 350-Jahr-Jubiläum nämlich möchte sich das 1691 gegründete Imperium, das sich seit damals um die Bewirtschaftung der japanischen Waldflächen kümmert, mit einer neuen Unternehmenszentrale belohnen. Im Tokioter Bezirk Marunouchi soll ein 350 Meter hohes Holzhochhaus entstehen, das auf den Namen W350 hört. Ein Höhenmeter für jedes bestehende Firmenjahr. Kolportierte Baukosten: 600 Milliarden Yen, rund 4,8 Milliarden Euro. Geplante Fertigstellung: 2041.

Weitere Informationen

(Foto: Visualisierung: Sumitomo Forestry / Nikken Sekkei)