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Chemischer Holzschutz – muss das sein?

8 Februar, 9:00 Uhr - 17:00 Uhr

240€
Holz als Baustoff wird seit Jahrtausenden genutzt und erlangt als nachwachsender, nachhaltiger Rohstoff zunehmende Bedeutung. Als Naturmaterial wird Holz aber auch durch Umwelteinflüsse sowie Holz-zerstörende Pilze und Insekten wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Die damit Beschäftigten betrachten dies als Zerstörung, der entgegen gewirkt werden muss.
 
Im Neubau kann durch die konsequente Anwendung des Konstruktiven Holzschutzes – im Wesentlichen Schutz vor Feuchtigkeit – auf chemischen Holzschutz verzichtet werden.
 
Die Nutzung Natürlich Dauerhafter Hölzer ist ein altbekannter Weg, Holz auch in gefährdeten Bereichen zu verwenden. Aber, was ist überhaupt „Natürliche Dauerhaftigkeit“?
 
Im Gegensatz zu Stahl und Beton, die weltweit einheitliche Eigenschaften aufweisen, ist jeder Stamm ein Individuum, dessen Eigenschaften auch noch über die Stammhöhe und den Querschnitt variieren. Holz aus Altbeständen hat andere Eigenschaften als junge Bäume. Und dann gibt es noch verschiedene Holzarten.
 
Im Bestand und bei der Sanierung ist der Verzicht auf chemischen Holzschutz nicht immer möglich. Hier gilt es, die richtigen Wirkstoffe gefahrlos anzuwenden. Dies setzt Kenntnisse zu Verhalten und Wirksamkeit voraus.
 
Die EU-Biozidverordnung war mit dem Ziel der Schaffung eines einheitlichen, europäischen Rahmens angetreten, hat aber nach jetzt bald 15 Jahren zu erheblichen Unsicherheiten und Einschränkungen geführt
 

Dieses Spannungsfeld von Gefährdung und Schutz des Holzes soll daher etwas durchleuchtet werden. Ausgehend von den wesentlichen Regelwerken sollen vor allem Praxisbeispiele Möglichkeiten und Grenzen des bewitterten Einsatzes vom Holz aufzeigen.  

Das Seminar bietet Architekten, Ingenieuren, Holzbauunternehmern, Zimmerern und Sachverständigen eine wertvolle Orientierung im Umgang mit bestehenden Holzbauteilen und Neubauten.

Vermittelt werden Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen des baulich konstruktiven und chemischen Holzschutzes. Der Referent zeigt zahlreiche praktische Beispiele für die fachgerechte Umsetzung der Normvorgaben und Regelwerke beim vorbeugenden Holzschutz sowie bei der Sanierung und Bekämpfung von Schäden auf.

Inhalt

  • Grundlagen, Regelwerke, Dauerhaftigkeit
  • Was ist überhaupt natürliche Dauerhaftigkeit?
  • Auswahl von Holzschutzmitteln: Wie wirkt das?
  • Holz im Freien: Wie lange hält das?
  • Beispiele, Beispiele, Beispiele

Details

Datum:
8 Februar
Zeit:
9:00 Uhr - 17:00 Uhr
Eintritt:
240€
Webseite:
https://hbz-nord.de/2021/12/07/in-planung-chemischer-holzschutz-muss-das-sein/

Veranstalter

Holzbauzentrum HBZ*Nord

Veranstaltungsort

Hotel Altes Stahlwerk
Rendsburger Str. 81
Neumünster, 24537
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