Baunetz Wissen: Neue Holzbau-Plattform ist online

Baunetz und INFORMATIONSDIENST HOLZ erweitern ihr Angebot.

Bestandteil des deutschsprachigen Online-Portal im Bausektor “Baunetz” ist das Fachportal “Baunetz Wissen”, das bereits seit 1999 Fachinformationen zu Kernthemen des Bauens anbietet.

Nur ein Kapitel unter den vielen Baustoffgruppen war bis jetzt ungeschrieben: Holz. Diese Aufgabe übernehmen seit Januar dieses Jahres der Informationsverein Holz, das Holzbau Deutschland-Institut und die Studiengemeinschaft Holzleimbau in enger Zusammenarbeit mit der Redaktion von “Baunetz”. Mit Hilfe anerkannter Autoren kompetent und umfassend erarbeitet, ist das Ergebnis seit 8. November unter www.baunetzwissen.de/holz zu finden. Nach diesem ersten Schritt werden die Inhalte weiter ausgebaut. Die laufenden Kosten für dieses umfangreiche Projekt tragen die drei Organisationen.

Das Kapitel “Holz” ist eines von derzeit 30 Einzelportalen in “Baunetz Wissen”. Es bietet Unterstützung bei der Planung und Ausführung von Bauvorhaben, dient als Nachschlagewerk und Inspirationsquelle. Neben Fachinformationen und anschaulichen Architekturprojekten wird hier über neue Entwicklungen und Produkte, über Studien und Forschungsvorhaben berichtet.

“Baunetz Wissen” stellt Publikationen und Arbeitshilfen vor, berichtet über Weiterbildungsangebote, Wettbewerbe und Beratungsstellen. Buchrezensionen geben Aufschluss über einschlägige Fachliteratur.

Weitere Informationen unter www.informationsdienst-holz.de/aktuelles/details/baunetz-wissen-neue-holzbau-plattform-ist-online.

Holzbau in der Tagesschau

Die Bauminister der Länder wollen den Einsatz von Holz beim Bauen erleichtern. Es geht auch um eine Anpassung der Bauordnung. Das Ziel: Bauen klimafreundlicher machen.

Die Tagesschau berichtet ausführlich über verschiedene Aspekte des Bauens mit Holz.

Dabei ist auch ein Interview mit Sebastian Rüter vom Thünen-Institut in Hamburg und, auf Vermittlung des Holzbau-Netzwerk Nord e.V., ein Live-Interview mit Denny Ohnesorge, Geschäftsführer Deutscher Holzwirtschaftsrat.

 

 

Hier der gesamte Beitrag: https://www.tagesschau.de/inland/bauen-mit-holz-101.html

Holz-Hochhäuser für die Messestadt München

Die Süddeutsche Zeitung meldet, dass die Messestadt Riem ein neues städtebauliches Markenzeichen bekommen könnte. Wo sich heute zwischen den Messehallen und dem südlich angrenzenden Wohngebiet Freiflächen befinden, soll ein Band mit elf Hochhäusern in Holzbauweise entstehen. Die Höhe der einzelnen Gebäude variiert zwischen 45 und 60 Metern. Vorgesehen sind erschwingliche Mietwohnungen, Räume für innovative Unternehmen oder für die Stadtverwaltung.

Mehr beim Informationsdienst Holz: https://informationsdienst-holz.de/aktuelles/details/holz-hochhaeuser-fuer-die-messestadt/

 

Bildquelle: Mahl Gebhard Konzepte mit Sauerbruch Hutton

Hölzerne Hybride von Kaden + Lager im Baunetz

Das Baunetz berichtet über die drei Gebäude unter dem Projekttitel „UH – Urbaner Holzbau“ von Kaden + Lager in Berlin:

“Holzbauweise im Sozialen Wohnungsbau ist in Deutschland bisher noch eine immer Seltenheit. Zu teuer, zu experimentell. Dabei kann der nachhaltige Baustoff ressourcenschonende, wirtschaftliche und innovative Lösungen bieten, wie beispielsweise jüngere Projekte aus der Schweiz zeigen. Die Berliner Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE traut sich was und lässt derzeit in Berlin-Adlershof über 1.000 Wohnungen mit gefördertem Anteil in Holzhybridbauweise errichten. Drei Gebäude unter dem Projekttitel „UH – Urbaner Holzbau“ wurden nun im März 2019 fertiggestellt, für die Planung und Umsetzung zeichnen die auf Holzbau spezialisierten Architekten von Kaden + Lager (Berlin) und der Generalübernehmer Brüninghoff (Heiden) verantwortlich. Das Projekt passt gut zur aktuellen Diskussion über die Berliner Wohnungspolitik und die Frage, ob auch nach der Einführung einer Mietobergrenze qualitativ hochwertiger Neubau möglich sei.”

Mehr: https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Gefoerderter_Wohnungsbau_von_Kaden_Lager_in_Berlin_6976671.html?wt_mc=nla.2019-08-27.meldungen.cid-6976671

 

Fotos: Brüninghoff, Dombrowsky

Berliner Architekten wollen mehr Holzbau

BDA Berlin veröffentlicht Positionspapier “Mehr Holzbau für den Klimaschutz!”

Der Bund Deutscher Architekten, Landesverband Berlin fordert ein fundamentales Umdenken beim Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden für den Klimaschutz. Das Bauen und das Wohnen, so der Verband in seinem jüngst veröffentlichten Positionspapier Mehr Holzbau für den Klimaschutz!, seien in erschreckend hohem Maße für den Verbrauch von Ressourcen und Energie verantwortlich. Der BDA Berlin fordert ein mutiges und klares Engagement aller Akteure und vor allem der Politik für den Klimaschutz. Dabei sei eine Hinwendung zur ganzheitlichen Betrachtung aller baulichen Maßnahmen erforderlich.

Weitere Informationen sowie das Positionspapier beim Informationsdienst Holz

HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR zeigt architektonisches, konstruktives und ökologisches Potenzial des Holzbaus

Wanderausstellung tourt durch Deutschland und kann gebucht werden

Den aktuellen Stand der Technik, das Potenzial, die universelle Einsetzbarkeit und die Weiterentwicklung des Holzbaus zeigt nun die Neuauflage der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Osnabrück fachlich und finanziell geförderte Wanderausstellung “HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR – Entwerfen, Konstruieren und Bauen mit Holz”. Gezeigt werden die Preisträger des Deutschen Holzbaupreises und des Hochschulpreises Holzbau 2019.

Die Ausstellung richtet sich gezielt an Studierende des Bauingenieurwesens und der Architektur sowie Bauingenieure, Architekten, Planungsbüros, private und öffentli-che Bauherren und andere bauschaffende Berufe, die bisher noch keine oder nur wenige Berührungspunkte mit dem Holzbau hatten. Die gezeigten Objekte sollen ihnen die Gelegenheiten geben, sich mit den Möglichkeiten des Holzbaus auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen sowie die Termine der bundesweiten Tour beim Informationsdienst Holz

 

(Foto: Holzbau Deutschland/Laube)

Ein “Leuchtturm” soll im Schwarzwald entstehen

Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Modellvorhaben im Holzbau mit 330.000 Euro

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das von Peter W. Schmidt Architekten geplante Vorhaben mit 330.700 Euro. In dem insgesamt dreiteiligen Bau – neben dem Hochhaus entstehen außerdem zwei flache Gebäude – sollen Ende 2021 73 Wohnungen, eine Kindertagesstätte für rund 100 Kinder sowie eine Bäckerei mit Café Platz finden. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2020 geplant.

Weitere Informationen

(Grafik: Peter W. Schmidt Architekten)