Berliner Architekten wollen mehr Holzbau

BDA Berlin veröffentlicht Positionspapier “Mehr Holzbau für den Klimaschutz!”

Der Bund Deutscher Architekten, Landesverband Berlin fordert ein fundamentales Umdenken beim Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden für den Klimaschutz. Das Bauen und das Wohnen, so der Verband in seinem jüngst veröffentlichten Positionspapier Mehr Holzbau für den Klimaschutz!, seien in erschreckend hohem Maße für den Verbrauch von Ressourcen und Energie verantwortlich. Der BDA Berlin fordert ein mutiges und klares Engagement aller Akteure und vor allem der Politik für den Klimaschutz. Dabei sei eine Hinwendung zur ganzheitlichen Betrachtung aller baulichen Maßnahmen erforderlich.

Weitere Informationen sowie das Positionspapier beim Informationsdienst Holz

HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR zeigt architektonisches, konstruktives und ökologisches Potenzial des Holzbaus

Wanderausstellung tourt durch Deutschland und kann gebucht werden

Den aktuellen Stand der Technik, das Potenzial, die universelle Einsetzbarkeit und die Weiterentwicklung des Holzbaus zeigt nun die Neuauflage der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Osnabrück fachlich und finanziell geförderte Wanderausstellung “HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR – Entwerfen, Konstruieren und Bauen mit Holz”. Gezeigt werden die Preisträger des Deutschen Holzbaupreises und des Hochschulpreises Holzbau 2019.

Die Ausstellung richtet sich gezielt an Studierende des Bauingenieurwesens und der Architektur sowie Bauingenieure, Architekten, Planungsbüros, private und öffentli-che Bauherren und andere bauschaffende Berufe, die bisher noch keine oder nur wenige Berührungspunkte mit dem Holzbau hatten. Die gezeigten Objekte sollen ihnen die Gelegenheiten geben, sich mit den Möglichkeiten des Holzbaus auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen sowie die Termine der bundesweiten Tour beim Informationsdienst Holz

 

(Foto: Holzbau Deutschland/Laube)

Ein “Leuchtturm” soll im Schwarzwald entstehen

Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Modellvorhaben im Holzbau mit 330.000 Euro

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das von Peter W. Schmidt Architekten geplante Vorhaben mit 330.700 Euro. In dem insgesamt dreiteiligen Bau – neben dem Hochhaus entstehen außerdem zwei flache Gebäude – sollen Ende 2021 73 Wohnungen, eine Kindertagesstätte für rund 100 Kinder sowie eine Bäckerei mit Café Platz finden. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2020 geplant.

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(Grafik: Peter W. Schmidt Architekten)